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Erinnerung Aufruf "kleine lokale Initiativen"

Die Lokale Aktionsgruppe „Energieregion im Lausitzer Seenland“ e.V. unterstützt Vorhaben kleiner lokaler Initiativen unter der Förderrichtlinie LEADER. Kleinprojektträger können bis zum 30. November 2017 hierzu Projekte einreichen.

Gefördert wird das Engagement lokaler Akteure durch Unterstützung von investiven Einzelprojekten kleiner lokaler Initiativen. Die inhaltliche Ausrichtung der Einzelprojekte muss dem Gemeinwohl dienen und zur sozialen Entwicklung auf dem Lande beitragen. Antragsberechtigt sind Initiativen natürlicher Personen, Vereine, Verbände, Stiftungen und juristische Personen des öffentlichen Rechts.

Die Förderung kann je Projekt bis max. 5.000,- Euro bei einem Fördersatz von 80% betragen. Erforderliche Eigenmittel sind als bare Mittel zu erbringen. Natürliche Personen oder juristische Personen des privaten Rechts können den erforderlichen Eigenanteil als unbare Eigenleistungen erbringen, sofern die Voraussetzungen der Förderrichtlinie erfüllt sind. Pro Jahr sollen dafür max. 50.000,- Euro bereitgestellt werden. Die Antragstellung und Abwicklung erfolgt über die Lokale Aktionsgruppe.

Förderfähig sind Kosten für Leistungen von Fremdfirmen, Beschaffung von Materialien, Technik u.ä. und Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Tätigkeiten bei investiven Vorhaben. Interessenten sind aufgefordert bis spätestens 30. November 2017 ihre vollständig ausgefüllten Projektblätter bei der Geschäftsstelle der LAG in Lauchhammer einzureichen.

Für Fragen und Beratungen wenden Sie sich bitte an das Regionalmanagement:
Dipl.Ing. Michael Franke
01979 Lauchhammer, Am Werk 8
Tel. 03574 4676 2256
e-Mail: franke@wequa.de


27.11.2017 - 4. Aufruf zur Förderung von EIP-Projekten in Brandenburg

Im Land Brandenburg werden 20 innovative Projekte im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaft (EIP) gefördert. Bislang schon dreimal konnten sich in Brandenburg Projektpartner aus Wissenschaft und Praxis zu festgelegten Stichtagen für EIP-Mittel bewerben. Zuletzt hatte Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger am 6. September die Bewilligungsbescheide für sechs EIP-Projekte übergeben. Nunmehr startet das Ministerium über die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) einen vierten Aufruf.

„Zum 15. März 2018 wird es noch einmal möglich sein, weitere Projekte zur Förderung bei der ILB einzureichen. Hierfür werden vier Millionen Euro Fördermittel bereitgestellt“, kündigt Minister Vogelsänger an: „Davon werden 0,8 Millionen aus Landesmitteln und 3,2 Millionen aus EU-Mitteln finanziert.“

Die zur Förderung eingereichten Projekte müssen sich auf praxisrelevante Probleme der Land- und Forstwirtschaft oder des Gartenbaus beziehen. Die Problemlösung ist im Rahmen einer Zusammenarbeit von Praktikern, Wissenschaftler, Beratern und anderen Akteuren in Operationellen Gruppen zu erarbeiten. Besonders wichtig ist, dass die Nutzung der gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse in der Praxis gesichert wird.

Antragsteller mit innovativen Projektideen sollten sich rechtzeitig an den Innovationsdienstleister, die gsub wenden, Telefon: 030/ 28 40 93 30.

Das Team des Innovationsdienstleisters bietet allen Interessenten eine qualifizierte Beratung und Begleitung zur Vorbereitung der Förderanträge im Rahmen des EIP-Programms. Diese Beratung wird im Rahmen der „Technischen Hilfe“ gefördert und ist deshalb für alle Antragsteller kostenfrei. Übrigens: Eine Erstberatung ist für die Antragsteller verpflichtend.

Weitere Informationen zum EIP-Programm, eine Beschreibung der bereits bewilligten Projekte, die Zusammensetzung der Operationellen Gruppen und erste Ergebnisse bietet die Internetseite:
www.eip-agri.brandenburg.de


Kostenloses Wlan - fast überall

120 Millionen Euro für tausende Kommunen

Das Europaparlament hat dem Förderprogramm „wifi4eu“ zugestimmt, mit dem Ziel, in 6.000 bis 8.000 europäischen Kommunen kostenlose Internet-Hotspots einzurichten - etwa in Parks, Krankenhäusern, Museen, Schulen oder auch Bussen. Dafür sollen bis 2019 insgesamt 120 Millionen Euro aus dem EU-Haushalt zur Verfügung gestellt werden. Kommunen und öffentliche Einrichtungen können im Rahmen des Programms online Fördermittel beantragen.

https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/wifi4eu-kostenloses-wlan-fur-alle


Neue Förderrichtlinie "Tradition und Innovation" des BMEL

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat im Rahmen der Innovationsförderung eine Förderrichtlinie zum Ausbau von Tradition und Vielfalt in der Lebensmittelwirtschaft veröffentlicht.

Gegenstand der Förderrichtlinie sind Vorhaben, welche die identitätsstiftende Produktvielfalt in Deutschland erhalten. Hierzu gehören Sorten, Nutztierrassen und Fischereierzeugnisse, die häufig regional entstanden sind.

Projektskizzen können bis zum 14. Dezember 2017 eingereicht werden.

LINK:
http://www.ble.de/SharedDocs/Downloads/DE/Projektfoerderung/Innovationen/BMEL/170808_Lebensmittelhandwerk.pdf;jsessionid=3E5107880BACD5D753645000C1FA09FC.2_cid325?__blob=publicationFile&v=3


Europäische Fördermittel für innovative KMU

Bis zum 9. November bewerben!

Unter dem Motto „Auf der Suche nach dem nächsten europäischen Innovationsführer“ fördert die Europäische Kommission im Rahmen ihres Programms Horizont 2020 das Wachstum innovativer kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU). Bedingung ist, dass sie sich für eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Ökowirtschaft, Nahrungs- oder Genussmittelindustrie stark machen.

https://ec.europa.eu/easme/en/horizons-2020-sme-instrument


Zwischenbilanz der Ländlichen Entwicklung in Brandenburg: ELER-Jahrestagung in Paretz

ELER-Jahrestagung in Paretz

Termin: Montag, 25. September
Zeit: 10.00 Uhr (Grußwort Minister Jörg Vogelsänger)
Ort: Kulturscheune Paretz OT Ketzin, Werderdammstraße 18, 14669 Ketzin

Alljährlich treffen sich Brandenburgs ELER-Akteure zu einem Erfahrungsaustausch - in diesem Jahr am kommenden Montag (25. September) in der Kulturscheune Paretz. Der Veranstaltungsort wurde in der EU-Förderperiode 2007 bis 2013 mit Hilfe von ELER-Mitteln saniert. Das Interesse ist groß. Erwartet werden aktuell rund hundert Teilnehmer aus dem ganzen Land. Das Grußwort zur Eröffnung hält Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger:
„Ländliche Entwicklung ist vor allem Hilfe zur Selbsthilfe für die Menschen in unseren Dörfern. Ein Hofladen ist nicht nur der Ort für Regionalprodukte, er kann auch Treffpunkt im Dorf werden. An einem schönen Ortsbild können sich alle erfreuen. Andere Projekte, die wir dank des EU-Agrarfonds ELER finanzieren können, zielen direkt auf Existenzgründungen, auf die Verbesserung der touristischen Infrastruktur, auf den Erhalt der ländlichen Baukultur, die Bewahrung alter Traditionen. Dies soll nur die Bandbreite beschreiben, in dem so viele Menschen in Brandenburg im Zeichen des ELER unterwegs sind. Die Wirkungen des Fonds sind ganz praktischer Natur: Seine Ergebnisse kann man heute, fast schon wieder drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall, in vielen Dörfern sehen, nutzen, genießen und manchmal sogar schmecken.“


Kita-Wettbewerb „Forschergeist 2018“

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ministerpräsident Dietmar Woidke ruft Brandenburger Kitas zur Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb „Forschergeist 2018" auf.

„Wecken Sie die Neugier der Kinder und entwickeln Sie mit Ihnen Projekte, die Lust auf Wissenschaft und Technik machen. Und wer weiß, vielleicht sind die kleinen Nachwuchsforscher dann in ein paar Jahren unsere Repräsentanten bei der Physik-Olympiade oder der Antarktis-Expedition", sagte Woidke in Potsdam. Woidke ist erneut Botschafter des Wettbewerbs.

Alle Brandenburger Kitas sind zur Teilnahme aufgerufen. Gesucht werden Projekte, die Kindern Lust auf Wissenschaft und Technik machen. Bewerbungsende: 31. Januar 2018

Siehe:
http://www.brandenburg.de/sixcms/detail.php?gsid=bb1.c.531911.de


Bewerbungsaufruf: Brandenburg wird e-mobil | PIOnEER²

ab 1. September 2017 können Sie sich im Förderwettbewerb „Brandenburg wird e-mobil“ bewerben.

Haben Sie Pläne, die E-Mobilität bei sich am Ort weiterzuentwickeln und zu fördern? Im Rahmen des Projekts PIOnEER², das vom Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg (MWE) unterstützt wird, haben Sie die Chance, Ihr Vorhaben wissenschaftlich begleiten und finanziell fördern zu lassen. Bewerben können sich:

- Kommunen
- Kommunale Unternehmen
- Privatunternehmen
- andere Akteure die vor Ort E-Mobilitätsprojekte auf den Weg bringen möchten

Das Projekt wird durch das Reiner Lemoine Institut (RLI) im Auftrag des MWE durchgeführt. Bis zu sieben Projekte werden aus allen eingereichten Ideen ausgewählt und durch das RLI wissenschaftlich analysiert. Ziel ist es, für die jeweiligen Regionen möglichst passende Projekte auf den Weg zu bringen und Erneuerbare Energien und E-Mobilität innovativ zu verknüpfen. Das RLI wird mit den ausgewählten Bewerbern gemeinsam die Projektideen diskutieren und sie im Anschluss bei der Beantragung von Geldern aus verschiedenen Landes- und Bundesförderprogrammen unterstützen.

Infrage kommen Vorhaben wie zum Beispiel:

- die Installation von Ladeinfrastruktur
- die Elektrifizierung von Fahrzeugflotten
- die Installation intelligenter Energiesysteme mit lokalen Energieerzeugern und -speichern zur Versorgung von Elektromobilität
- etc.

Zur Bewerbung füllen Sie bitte das für Sie passende Formular unter diesem Link (im Reiter „Förderwettbewerb“) aus:
http://reiner-lemoine-institut.de/pioneer2/
Bewerbungsschluss ist am 31. Oktober 2017.

Beispiele für die angestrebten E-Mobilitätsprojekte finden Sie unter anderem im Abschlussbericht des ersten PIOnEER-Projekts (http://reiner-lemoine-institut.de/wp-content/uploads/2017/08/Kurzbericht_RLI_PIOnEER_final.pdf), das im Mai 2017 erfolgreich abgeschlossen wurde. Nähere Informationen zum Förderwettbewerb finden sie zudem im angefügten Flyer sowie im Referenzschreiben des MWE. Sollten Sie darüber hinaus Fragen haben, kontaktieren Sie gern die im Flyer angegebenen Ansprechpartner.

Wir freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen und sind Ihnen dankbar für die Weiterleitung des Aufrufs an weitere Akteurinnen und Akteure in Ihrem Netzwerk.

Mit freundlichen Grüßen
Norman Pieniak

Forschungsprojekt PIOnEER2

Reiner Lemoine Institut gGmbH
Rudower Chaussee 12
12489 Berlin
Tel.: +49 30 1208 434-38
Fax: +49 30 1208 434-99
E-Mail: norman.pieniak@rl-institut.de
www.reiner-lemoine-institut.de


15.09.2017 Aufruf "kleine lokale Initiativen"

Die Lokale Aktionsgruppe „Energieregion im Lausitzer Seenland“ e.V. beabsichtigt die Unterstützung von Vorhaben kleiner lokaler Initiativen unter der Förderrichtlinie LEADER. Dazu wird jetzt eine erste Auswahlrunde für Maßnahmen gestartet. Kleinprojektträger können bis zum 31. November 2017 hierzu Projekte einreichen.

Gefördert wird das Engagement lokaler Akteure durch Unterstützung von investiven Einzelprojekten kleiner lokaler Initiativen. Die inhaltliche Ausrichtung der Einzelprojekte muss dem Gemeinwohl dienen und zur sozialen Entwicklung auf dem Lande beitragen. Antragsberechtigt sind Initiativen natürlicher Personen, Vereine, Verbände, Stiftungen und juristische Personen des öffentlichen Rechts.

Die Förderung kann je Projekt bis max. 5.000,- Euro bei einem Fördersatz von 80% betragen. Erforderliche Eigenmittel sind als bare Mittel zu erbringen. Natürliche Personen oder juristische Personen des privaten Rechts können den erforderlichen Eigenanteil als unbare Eigenleistungen erbringen, sofern die Voraussetzungen der Förderrichtlinie erfüllt sind. Pro Jahr sollen dafür max. 50.000,- Euro bereitgestellt werden. Die Antragstellung und Abwicklung erfolgt über die Lokale Aktionsgruppe.

Förderfähig sind Kosten für Leistungen von Fremdfirmen, Beschaffung von Materialien, Technik u.ä. und Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Tätigkeiten bei investiven Vorhaben. Interessenten sind aufgefordert bis spätestens 31. November 2017 ihre vollständig ausgefüllten Projektblätter bei der Geschäftsstelle der LAG in Lauchhammer einzureichen.

Für Fragen und Beratungen wenden Sie sich bitte an das Regionalmanagement:
Dipl.Ing. Michael Franke
01979 Lauchhammer, Am Werk 8
Tel. 03574 4676 2256
e-Mail: franke@wequa.de


11.09.2017 Förderprogramm Ladeinfrastruktur geht in Runde zwei

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Donnerstag soll der zweite Aufruf für das im März gestartete Bundesförderprogramm Ladeinfrastruktur veröffentlicht werden. Dabei soll mit rund 100 Millionen Euro die Errichtung von bis zu 12.000 Normal- und 1.000 Schnellladepunkten gefördert werden – wohl wieder mit der Gießkanne.

Die Initiative richtet sich an private Investoren, Städte und Gemeinden. Sie können in den kommenden sechs Wochen Förderanträge für Ladestationen stellen, müssen sich aber beeilen: Annahmeschluss ist am 30. Oktober. Die Förderung umfasst bis zu 40 Prozent der förderfähigen Kosten. Nähere Infos folgen in Kürze. Ganz offensichtlich will Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt kurz vor der Bundestagswahl noch Fakten schaffen – und für gute Laune wenigstens bei einem Thema sorgen.

Bis 2020 stehen im Bundesförderprogramm Ladeinfrastruktur insgesamt 300 Millionen Euro für den Aufbau von 15.000 Ladesäulen bereit. Die Bilanz nach der ersten Programmphase: rund 6000 bewilligte Anträge, darunter 5.087 für Normalladepunkte und 920 für Schnellladepunkte.

Die Förderrichtlinie finden Sie unter:
http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/G/foerderrichtlinie-ladeinfrastruktur-fuer-fahrzeuge-in-deutschland.pdf?__blob=publicationFile

Die Ansprechpartner für Fragen zur Förderrichtlinie bei der BAV sind unter Tel. Nr. 04941/602-555 oder E-Mail: ladeinfrastruktur@bav.bund.de zu erreichen.


05.09.2017 Ideenwettbewerb gestartet - Visionen für eine sichere Mobilität gesucht

Sehr geehrte Damen und Herren,

sicher und zuverlässig ans Ziel zu kommen ist für uns alle ein grundlegendes Bedürfnis. Im heutigen digitalen Zeitalter können uns Echtzeitinformationen dabei entscheidend unterstützen. Ob die Schaltungsdauer von Ampeln oder die Belegung von Parkplätzen: Geoinformationen bieten großes Potenzial, um unsere Mobilität noch intelligenter zu gestalten.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ rufen gemeinsam mit dem Softwarehersteller Esri Deutschland folgenden Ideenwettbewerb aus:
WIE KÖNNEN GEODATEN MOBILITÄT NOCH SICHERER UND ZUVERLÄSSIGER MACHEN?

Bis zum 16. Oktober 2017 können Bewerbungen unter ideen.deutscher-mobilitätspreis.de einreicht werden. Die besten Einreichungen erhalten neben einer offiziellen Würdigung im Bundesverkehrsministerium Preise im Gesamtwert von 6.000 Euro.

Jeder kann mitdenken, mitmachen und eigene Vorschläge einreichen. Ob kurzer Gedankenblitz, frischer Denkansatz oder unkonventionelle Konzeptskizze: Gesucht werden Ideen für neue Anwendungen oder Anwendungsbereiche von Geodaten, die unsere Mobilität noch sicherer und zuverlässiger gestalten können.

Mit Ihrer Hilfe möchten wir gern möglichst viele Bewerber aktivieren!
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie in persönlichen Gesprächen und mittels Ihrer Informationskanäle auf den Ideenwettbewerb aufmerksam machen. Verwenden Sie dafür gerne die Pressemitteilung und das Banner im Anhang dieser E-Mail.

Zehn innovative Best-Practice-Projekte zum Thema Sicherheit wurden in diesem Jahr bereits mit dem Deutschen Mobilitätspreis geehrt. Lassen Sie sich inspirieren und denken Sie die Projekte weiter!
Wir danken Ihnen sehr herzlich für Ihre Unterstützung und freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme.

Mit besten Grüßen
Ihr Projektteam „Deutscher Mobilitätspreis“

Land der Ideen Management GmbH
Charlottenstraße 16
D – 10117 Berlin

Telefon: 030 206 459 114
Mail: mobilitaet@land-der-ideen.de
Web: www.land-der-ideen.de | www.deutscher-mobilitätspreis.de


04.09.2017 Aufruf zum Ideenwettbewerb "auch in der Zukunft mobil und gut versorgt“

Sehr geehrte Unterstützer und Interessierte,

hiermit möchten wir Sie an die Teilnahme am Ideenwettbewerb zur Förderung von Projekten im Rahmen des Modellvorhabens „Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen“ in der Modellregion „Spree-Neiße + Oberspreewald-Lausitz auch in der Zukunft mobil und gut versorgt“ erinnern.

Für die pilothafte Umsetzung von investiven Projekten stehen der Modellregion „Spree-Neiße + Oberspreewald-Lausitz auch in der Zukunft mobil und gut versorgt“ 100.000,00 € zur Verfügung. Einzelprojekte können im Rahmen des Modellvorhabens mit maximal 50.000,00 € gefördert werden.

Ideenvorschläge für mögliche Umsetzungsprojekte können unter Verwendung des Maßnahmenblattes (verfügbar unter: http://www.mobil-und-versorgt.de/#downloads) bis zum 18.09.2017 online oder postalisch eingereicht werden. Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte dem Aufruf auf der Webseite (http://www.mobil-und-versorgt.de/#downloads).

Wir freuen uns auf Ihre Ideen und möchten Sie bitten, diese Mail an Interessierte in den Landkreisen Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz weiterzuleiten.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Projektteam

Modellvorhaben „Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen“
Modellregion „Spree-Neiße + Oberspreewald-Lausitz auch in der Zukunft mobil und gut versorgt“
Webseite: http://www.mobil-und-versorgt.de/
E-Mail: mobil-und-versorgt@iges.com


01.09.2017 - 5. Projektaufruf LEADER-Förderung gestartet

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die EU und das Land Brandenburg fördern mit dem Programm LEADER weiterhin die Entwicklung des ländlichen Raums. Unser Förderverein hat erneut ein Budget von 2,0 Mio. Euro Fördermitteln dafür bereitgestellt. Planen Sie ein Investitionsvorhaben oder haben Sie eine Idee für ein Projekt, das einen Beitrag zur regionalen Entwicklung leistet? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Vorrangig sollen Projekte mit hohem regionalem Mehrwert gefördert werden. Interessenten können bis zum 28. Februar 2018 ihre Projektideen beim Regionalmanagement einreichen.

Alle dafür erforderlichen Informationen und Dokumente stehen auf unserer Webseite zur Verfügung. Im Downloadbereich finden Sie den offiziellen Projektaufruf mit allen relevanten Informationen.


29.08.2017 - Ergebnis des 4. Projektauswahlverfahrens vom 28.08.2017

Der Vereinsvorstand führte am gestrigen 28. August 2017 das inzwischen 4. Projektauswahlverfahren durch – dafür stand ein Budget von 2,5 Mio. Euro Fördermittel zur Verfügung. Vorrangig sollen damit Projekte mit hohem regionalem Mehrwert gefördert werden.

Am Projektaufruf beteiligten sich bis zum Fristtermin am 14. Juli private Antragsteller, Kommunen, Vereine und Verbände – insgesamt nahmen 17 Projektideen am Auswahlverfahren teil. Im Ergebnis der Projektauswahl (siehe unter Downloads -> Ergebnis des Projektauswahlverfahrens vom 28.08.2017) konnten 11 Vorhaben berücksichtigt werden – 5 lagen außerhalb des bestätigten Budgets und ein weiteres erreichte nicht die nötige Mindestpunktzahl.

Die bestätigten Projektträger werden mittels einer Benachrichtigung aufgefordert, ihre formgebundenen Anträge bis zum 30. Oktober 2017 bei der Bewilligungsbehörde (LELF Luckau) einzureichen.

Der Vereinsvorstand beschloss ebenfalls, einen erneuten Projektaufruf zu starten, welcher bis zum 28. Februar 2018 läuft und mit einem Budget von 2,0 Mio. Euro unterlegt ist.

Auch dieser Projektaufruf ist wieder für private Antragsteller, Kommunen, Vereine und Verbände offen.

Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren sind beim Regionalmanagement zu erfragen - siehe auch unter Downloads: "Projektaufruf Leader Förderung 2017"


12. Informations- und Beratertag des LK OSL

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Landkreis Oberspreewald-Lausitz führt am 19.09.2017 in der Zeit von 9.00 bis 17.00 Uhr seinen 12. Informations- und Beratertag in der Kreisverwaltung im Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg, Sitzungssäle Haus 1 durch.

Unternehmen, Existenzgründer und Investoren können sich an diesem Tag kostenlos an den Infopunkten beraten lassen.

Ein ausgewähltes Expertenteam bestehend aus Vertretern von Banken, der Sparkasse, Vereinen, Kammern und Verbänden sowie Landesfördereinrichtungen erteilen in individuellen Gesprächen Auskünfte über Zuschüsse, zinsverbilligte Darlehen und anderen Fördermöglichkeiten sowie zur Gewinnung von Fachkräften und Qualifizierungsmaßnahmen.

Der Landkreis lädt alle interessierten Unternehmer, Investoren, Existenzgründer und Bürger recht herzlich ein.

Um Wartezeiten zu vermeiden, wird eine vorherige Anmeldung beim Landkreis unter Tel.: 03573/870-5141 oder per E-Mail an baerbel-weihmann@osl-online.de empfohlen. Natürlich werden alle Interessierten auch ohne Anmeldung ausführlich und gern beraten.


Bundeswettbewerb „Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten“!

Der im Juni gestartete Wettbewerb soll Kommunen Anreize bieten, in Eigenregie Konzepte für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Integration zu entwickeln. Hierfür stellt das Bundesinnenministerium Preisgelder bis zu 1 Mio Euro zur Verfügung. Bewerbungsschluss ist der 31. Dezember 2017.

nähere Informationen unter:
http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2017/06/kommunalwettbewerb-zusammenleben-hand-in-hand.html


26.07.2017 - Einweihung Segelflughalle Bronkow

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit rund 120.000 Euro aus dem Förderprogramm LEADER hat das Brandenburger Agrarministerium den Neubau einer Segelflughalle auf dem Segelflugplatz Bronkow in Luckaitztal OT Schöllnitz, unterstützt. Insgesamt hat der Fliegerclub Bronkow e.V., der Zuwendungsempfänger war, über 200.000 Euro für Neubau und Sanierung aufgewendet.
Der Fliegerclub Bronkow weiht nun die multifunktionale Leichtbauhalle auf dem Segelflugplatz ein. Gleichzeitig ist durch einen Teilumbau des Sozialgebäudes ein barrierefreier Zugang zum Sanitärgebäude, ein separater Waschraum, eine WC-Anlage für Frauen sowie ein Behinderten-WC entstanden.
Am kommenden Sonnabend (29. Juli) wird die neue Halle feierlich eröffnet:

Termin: Sonnabend, 29.07.2017
Zeit: 10.00 Uhr
Ort: Sportflugplatz Bronkow, Flugplatzstraße 1, 03229 Luckaitztal, OT Schöllnitz

Unter anderem werden Brandenburgs Agrar- und Umweltstaatssekretärin Carolin Schilde und Landrat Siegurd Heinze unter den Gästen sein.


18.07.2017 - Fristende für das 4. Projektauswahlverfahren

Der Vereinsvorstand führt am 28. August 2017 das inzwischen 4. Projektauswahlverfahren durch – dafür steht ein Budget von 2,5 Mio. Euro Fördermittel zur Verfügung. Vorrangig sollen damit Projekte mit hohem regionalem Mehrwert gefördert werden.
Am Projektaufruf beteiligen sich auch diesmal private Antragsteller, Kommunen, Vereine und Verbände – insgesamt nehmen 19 Vorhaben/Projektideen am Auswahlverfahren teil.
Die bestätigten Projektträger werden Ende August mittels einer Benachrichtigung aufgefordert, ihre formgebundenen Anträge bis zum 27. Oktober 2017 bei der Bewilligungsbehörde (LELF Luckau) einzureichen.


Projektaufruf: Soziale Integration im Quartier

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Erhaltung und der Ausbau der sozialen Infrastruktur (Gemeinbedarfs- und Folgeeinrichtungen) und deren Weiterqualifizierung zu Orten des sozialen Zusammenhalts und der Integration sind das erklärte Ziel der Förderung im Investitionspakt "Soziale Integration im Quartier". Die brandenburgischen Städte, Gemeinden und Ämter sind aufgerufen, sich bis zum 21.08.2017 mit Projekten, die die Rahmenbedingungen für eine „Stadt für alle“ schaffen, zu bewerben. Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung und der Bund stellen für die Förderung von integrativen Projekten in diesem Jahr rund 7,35 Millionen Euro bereit.

Alle weiteren Informationen sind unter dem Link
http://www.mil.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.524298.de
zu finden.


Fördermöglichkeit für Rückkehrerinitiativen im Land Brandenburg

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 11. Juli 2017 wurde durch die Landesregierung die neue Möglichkeit der „Förderung von Rückkehrinitiativen im Land Brandenburg“ vorgestellt. Diese unterstützt in den Jahren 2017 und 2018 Initiativen, Projekte und Maßnahmen zur Förderung von Rückkehr und Zuzug mit jährlich bis zu 200.000 Euro. Alle notwendigen Informationen wie
• Rahmenbedingungen
• Förderkriterien
• Anträge und
• Kontaktmöglichkeiten
sind unter dem Link
http://www.brandenburg.de/de/demografie/bb1.c.523842.de
zu finden.


Aufruf zum Ideenwettbewerb - Modellregion „SPN + OSL auch in der Zukunft mobil und gut versorgt“

Sehr geehrte Unterstützer und Interessierte,

das Modellvorhaben „Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen“ in der Modellregion „Spree-Neiße + Oberspreewald-Lausitz auch in der Zukunft mobil und gut versorgt“ ist in die Konzeptentwicklung gestartet. Neben modellregionsübergreifenden Handlungsbedarfen zeigten sich vor allem auch regionalspezifische Bedarfe zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge und Sicherstellung der Mobilität. Vielerorts wurden dahingehend in den vergangenen Jahren umfangreiche Konzepte zur Verbesserung der regionalen Situation entwickelt, wobei viele Maßnahmenvorschläge aufgrund fehlender Finanzierungsmöglichkeiten (noch) nicht umgesetzt werden konnten.

Ausgehend von den bestehenden Konzepten und Projektideen, soll nun den regionalen Akteuren die Möglichkeit gegeben werden, Ideenvorschläge für eine Umsetzung im Rahmen des Modellvorhabens einzureichen. Für die Pilothafte Umsetzung von investiven Projekten stehen der Modellregion „Spree-Neiße + Oberspreewald-Lausitz auch in der Zukunft mobil und gut versorgt“ 100.000,00 € zur Verfügung. Einzelprojekte können im Rahmen des Modellvorhabens mit maximal 50.000,00 € gefördert werden.

Ideenvorschläge können unter Verwendung des Maßnahmenblattes bis zum 18.09.2017 online oder postalisch eingereicht werden. Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte dem Aufruf unter:
http://www.mobil-und-versorgt.de


LEADER-Tagung "Bilanz und Ausblick 2014-2020"

Sehr geehrte Damen und Herren,
am Mittwoch, den 19. Juli findet in der Heimvolkshochschule am Seddiner See eine Tagung zum Thema "Ländliche Entwicklung im Land Brandenburg - LEADER 2014-2020: Bilanz und Ausblick" statt.
Die Tagung zieht eine erste Bilanz über die Umsetzung und Wirkung der LEADER-Förderstrategie für die ländliche Entwicklung im Land Brandenburg. Neben Beiträgen der regionalen Akteure aus Lokalen Aktionsgruppen (LAGn), Kommunen, Landkreisen und Regionalmanagements kommen Unternehmer, Bürger/innen und Initiativen zu Wort, die mit Unterstützung von Fördermitteln aus LEADER zu nachhaltiger wirtschaftlicher Entwicklung, Lebensqualität, lebendigen Orten und Kultur auf dem Land beigetragen haben. Minister Jörg Vogelsänger wird die Eröffnungsrede halten.

Eingeladen sind regionale Akteure und Netzwerker, Beteiligte aus Initiativen und Projekten, Verantwortliche in Gemeinden, Städten und Landkreisen, Unternehmer und Landwirte, Vertreter von Branchen- und Interessenverbänden, Experten aus Wissenschaft und Gesellschaft sowie alle an der Entwicklung der ländlichen Räume im Land Brandenburg interessierten Menschen.

Das Programm und weitere Informationen unter: 
http://www.forum-netzwerk-brandenburg.de/de/content/view/full/422

Die Teilnahme an der Tagung (10-15 Uhr) ist kostenlos. Für Verpflegung während der Veranstaltung ist gesorgt.
Bitte melden Sie sich bis zum 10. Juli 2017 an:
http://www.forum-netzwerk-brandenburg.de/de/veranstaltungen/veranstaltungen/anmeldung-zur-tagung-leader-2014-2020-bilanz-und-ausblick


Förderprogramm Spielplatz

Für den Bau, die Ergänzung, Sanierung und Instandhaltung von Spielplätzen in amtsfreien Gemeinden und Ämtern mit weniger als 15.000 Einwohnerinnen und Einwohnern stehen ab 01. Juni 2017 insgesamt 500.000 Euro bereit. Auch Spielplätze in Kindertagesstätten oder an Grundschulen können gefördert werden, wenn sie außerhalb der Öffnungszeiten der Einrichtungen, an Wochenenden und Feiertagen öffentlich zugänglich sind. Amtsfreie Gemeinden und Ämter können jeweils einen Antrag auf finanzielle Förderung stellen, wenn sie weniger als 15.000 Einwohnerinnen und Einwohner haben. Alle Maßnahmen werden zu 50 Prozent gefördert, wobei der Höchstbetrag je antragstellende Kommune bei 5.000 Euro liegt. Anträge können ab sofort und bis zum 30. September beim Ministerium für Bildung, Jugend und Sport gestellt werden:

Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Referat 11
– Stichwort: Spiel.Platz –
Heinrich-Mann-Allee 107
14473 Potsdam

oder per mail an joerg-peter.melior@mbjs.brandenburg.de. Die Bewilligung erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs der Anträge. Bewilligt wird, solange Fördermittel zur Verfügung stehen. Das Geld stammt aus der Glückspielabgabe des Landes („Lottomittel“).

Weitere Informationen sowie Antragsunterlagen unter:
https://mbjs.brandenburg.de/bildung/weitere-themen/foerderprogramm-spielplatz.html


Unterstützung von Zuwendungsempfängern

Auftragsberatungsstelle unterstützt ELER-Zuwendungsempfänger

Klippen des Vergaberechts umschiffen – mit Rat vom Vergabeprofi


Von Geldern aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) profitieren in Brandenburg Private und öffentliche Hand im Rahmen zahlreicher geförderter Projekte. „Doch Vorsicht: wer Steuergelder für die Realisierung seines Investitionsvorhabens erhält, muss die Vorschriften des öffentlichen Vergaberechts einhalten. Das gilt nicht nur für die klassischen öffentlichen Auftraggeber, sondern auch für Private. Gerade die zuletzt Genannten tun sich mit der Anwendung der komplexen Materie schwer. Allerdings gilt hier ganz gnadenlos: wer Vergabevorschriften missachtet, muss mit dem Verlust von Fördermitteln rechnen“, so Anja Theurer, Geschäftsführerin der Auftragsberatungsstelle Brandenburg e.V.

Theurer weiter: „Um Empfänger von ELER-Mitteln bei der anspruchsvollen Aufgabe zu untersützen, stellt das Brandenburgische Landwirtschaftsministerium einen auch für rechtliche Laien verständlichen Leitfaden sowie diverse Formulare zur effizienten Abwicklung der Vergaben zur Verfügung. Die Dokumente wurden unter Einbeziehung der Expertise der Auftragsberatungsstelle erstellt und können unter www.abst-brandenburg.de und www.eler.brandenburg.de abgerufen werden. Außerdem erhalten öffentliche und private ELER-Fördermittelempfänger von der Auftragsberatungsstelle kostenfrei persönliche Auskunft zu ihren konkreten Vergabevorhaben“.

Begünstigte sollten von Beginn an nicht nur das „Hereinholen“ der Gelder vom Fördermittelgeber im Auge haben, sondern auch das „richtige Geldausgeben“, wenn sie ihr Projekt zum Erfolg führen wollten, so Theurer abschließend.


Förderbekanntmachung: "LandKULTUR"

Projekte zu Kultur und kultureller Teilhabe gesucht

Mit LandKULTUR fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung modellhafte und innovative Projekte aus den Bereichen bildende Kunst, Literatur, darstellende Künste, Musik, angewandte Künste und kulturelles Erbe.

Einsendeschluss für Projektskizzen ist der 31. Juli 2017.

http://www.ble.de/DE/Projektfoerderung/Foerderungen-Auftraege/Kompetenzzentrum-Laendliche-Entwicklung/LandKULTUR.html


Fotowettbewerb „Starke Momente in Brandenburg“

Der EU-Fonds ELER lobt einen Fotowettbewerb unter dem Motto „Starke Momente in Brandenburg“ aus. Alle Brandenburger können einen ganz besonderen Moment in einem Foto festhalten und am Wettbewerb teilnehmen. Was macht das Leben in Brandenburg so lebenswert, spannend, schön, beeindruckend oder kurzweilig? Ob Naturaufnahme oder Stillleben daheim — die Motivwahl ist frei.

Einsendeschluss ist der 8. September 2017

http://www.eler.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.472488.de


Nachhaltigkeitspreis "ZeitzeicheN"

Im Rahmen des Netzwerk21Kongresses wird der Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN verliehen. Im Fokus steht die Agenda 2030 mit ihren Sustainable Development Goals (SDGs). Gesucht werden vorbildliche Initiativen, die immer wieder neue Akteure zum Handeln ermuntern, neue Wege bei der Kommunikation von Projektideen beschreiten und zum Mitmachen anregen.

Einsendeschluss ist der 15. August 2017

https://www.netzwerk21kongress.de/zeitzeichen/


10. Lausitzer Unternehmergespräch

„E-Mobility – Zwischen Anspruch und Wirklichkeit“

Sehr geehrte Damen und Herren,
kommt mit der Energiewende auch die Verkehrswende? Welche Voraussetzungen in Infrastruktur und Technologien braucht es noch, um die Elektromobilität in der Breite auszubauen? Welche Chancen ergeben sich für Unternehmen und Kommunen? Um diese Fragen geht es beim nächsten Lausitzer Unternehmergespräch der Wirtschaftsinitiative Lausitz am Mittwoch, den 17. Mai 2017 von 17 Uhr bis 19:30 Uhr, im Festsaal (2. OG) des Niederlausitzer Heidemuseums - Kulturschloss Spremberg, Schlossbezirk 3, 03130 Spremberg

Unkostenbeitrag: 20 €, für WiL-Mitglieder und Medienvertreter kostenfrei

Anmeldung und Details: www.wil-ev.de

Ihr Gesprächspartner für weitere Informationen ist:
Michael Schulz, Stellv. Geschäftsführer Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V.
Telefon (03 55) 28 91 30 91, Fax (03 55) 28 91 30 99, m.schulz@wil-ev.de


03.05.2017 Unternehmerfrühstück: Fördermöglichkeiten noch in 2017 nutzen!

Gemeinsam mit der Investitionsbank des Landes Brandenburg, der Zukunftsagentur Brandenburg sowie der Regionalmanager des Förderprogramms LEADER laden wir alle interessierten Unternehmen ein, sich zu aktuellen Fördermöglichkeiten 2017 zu informieren.

Wann?
03.05.2017
10:00 - 13:00 Uhr

Wo?
Sängerstadtmarketing e.V. & Touristinformation
Markt 1
03238 Finsterwalde

Kontakt:
Christina Gaudlitz
0355 365 3301
0355 36526 3301 (Fax)
gaudlitz@cottbus.ihk.de

weitere Informationen unter:
https://www.cottbus.ihk.de/System/vst/374426?id=236887&terminId=396206


22.+23.04.2017 Seenlandtage - Saisonstart im Lausitzer Seenland

Das Lausitzer Seenland startet am 22. und 23. April 2017 mit den Seenlandtagen in die neue Saison und bildet die Kulisse für ein tolles Erlebniswochenende. Auf abwechslungsreichen Touren und begleitenden Events kann Europas größte von Menschenhand geschaffene Wasserlandschaft an Land und zu Wasser entdeckt werden. An zahlreichen Orten und Attraktionen im gesamten Lausitzer Seenland können Besucher jede Menge erleben. Geführte Touren mit dem Fahrrad, Boot, Quad und Segway, besondere Führungen und Rundfahrten werden an beiden Veranstaltungstagen angeboten und sind Anlass für einen Ausflug oder Kurzurlaub ins Lausitzer Seenland.

Die Teilnahme an einigen Veranstaltungen der Seenlandtage ist kosten- und anmeldepflichtig.

Wir heißen Sie herzlich willkommen!

Glück auf und ahoi

weitere Informationen unter:
http://www.lausitzerseenland.de/de/veranstaltungen/seenlandtage.html


IHK-Wettbewerb Region Zukunft 2017

Unter dem Motto „Region Zukunft“ werden auch 2017 wieder Projekte und Aktionen lokaler und regionaler Kooperationen gefördert, die zur Stärkung der Wirtschaft beitragen.

Es werden laufende Aktionen und Projekte mit maximal 50 % der Projektkosten pro Antrag und höchstens 5.000 EUR gefördert.

Teilnehmen können:
• Akteure aus allen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen.
• Lokale Standortkooperationen, Verbände und Vereine in den ländlichen Regionen im IHK-Bezirk Potsdam, die sich für die Region mit Unternehmern vor Ort engagieren.

weitere Informationen unter:
https://www.ihk-potsdam.de/produktmarken/Unternehmer/STANDORT/LAeNDLICHER-RAUM/Wettbewerb--Laendlicher-Raum/3315166#titleInText0

Kontakt:
Sebastian Stute
Referent Ländlicher Raum
Fachbereich Standortpolitik/Innovation & Umwelt/Projekte
0331 2786242
sebastian.stute@ihk-potsdam.de


Wettbewerb "Kerniges Dorf!" 2017

Im Bundeswettbewerb "Kerniges Dorf!" zeichnet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Orte in ländlichen Regionen aus, die zukunftsfähige Ideen und Konzepte für ihre bauliche Gestaltung umsetzen, sich an die Bevölkerungsentwicklung anpassen und dabei nachhaltig mit ihren Flächen und Gebäuden umgehen.



Foto:
Ehrenamtliche gestalten einen Platz im Ortskern
Quelle: Nathalie Franzen

Jedes Dorf ist einzigartig und verfolgt eigene Ansätze für eine gelungene Innenentwicklung, die mit dem Wettbewerb "Kerniges Dorf!" gestärkt und einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden sollen. Das kann die Stärkung von Innenentwicklung sein, ein mutiger Abriss oder die Umnutzung von Gebäuden. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Flächeninanspruchnahme. Dabei geht es unter anderem um Möglichkeiten der Entsiegelung von Flächen, der (ökologischen) Gestaltung von Freiflächen oder des Flächenmanagements.

Die Bewerbungsfrist endet am 31. Mai 2017.

Alle Infos unter:
http://www.bmel.de/DE/Laendliche-Raeume/BULE/Wettbewerbe/_texte/KernigesDorf.html

Geschäftsstelle "Kerniges Dorf!"
c/o Agrarsoziale Gesellschaft e. V.
Andrea Moser
Kurze Geismarstraße 33
37073 Göttingen
Telefon: 0551-49709–32
Fax: 0551-49709-16
E-Mail: kerniges-dorf@asg-goe.de


Mut für Lebensqualität auf dem Lande

Die Akteure des ländlichen Förderraumes der "Energieregion im Lausitzer Seenland" blickten Ende Februar auf das erste Jahrzehnt gemeinsamer Regionalentwicklung zurück. Der Vorsitzende des Vereins spricht von einer Erfolgsgeschichte.

Die "Energieregion im Lausitzer Seenland" greift nunmehr ein Jahrzehnt in die europäischen Fördertöpfe der ländlichen Entwicklung. Am 28.04.wurde diese Erfolgsgeschichte im Fördergebiet zwischen Altdöbern und Ruhland mit einem Festakt in der Weinscheune des Hauses der Landwirtschaft in Großräschen gefeiert. Roland Pohlenz (parteilos), Bürgermeister der Stadt Lauchhammer und Vorsitzender des Fördervereins, sieht guten Grund, den eingeschlagenen Kurs zu halten.

Herr Pohlenz, was bedeutet dieser Fördertopf für die Region?
Es ist der bedeutendste Fördertopf für den ländlichen Raum, aus dem private und kommunale Vorhaben gleichermaßen bezuschusst werden können. Über die Lokale Aktionsgruppe (LAG) haben wir es als Akteure aus der Wirtschaft und Gesellschaft in der Hand, die Prioritäten in der Region selbst zu bestimmen. Und ich kann mit gutem Gefühl auch für alle Mitstreiter, die sich sehr engagiert haben und dies weiter tun, sagen: Damit sind wir sichtlich und spürbar erfolgreich. Wir haben Dörfer lebenswerter gemacht, Arbeitsplätze erhalten und neue unterstützt, die Bedingungen für die medizinische Versorgung und die Pflege in Kleinstädten und ländlichen Orten verbessert und auch Infrastruktur auf Vordermann gebracht.

Doch das Programm bleibt im Antragsverfahren aufwendig.
Ja, es ist schwierig zu händeln. Das hat in den vergangenen Jahren vor allem private Investoren auch abgeschreckt. Aber wir haben die eigenen Bewertungskriterien für den Sprung auf die Prioritätenlisten, die wir im Fördergebiet selbst bestimmen, mit dem Ziel ausgewogener auf die Daseinsfürsorge im ländlichen Raum einwirken zu können, geändert. Gerade die jüngste Antragsrunde hat gezeigt, dass wir Privatleuten mehr Mut gemacht haben, etwas in ihren Orten zu tun. Hier ist freilich mehr Unterstützung durch unser Regionalmanagement gefragt als in den Kommunen, deren Verwaltungen den Aufwand für Fördermittelanträge kennen und neben der erforderlichen Kreativität auch in der Routine geübt sind. Die privaten Antragsteller werden gut beraten. Wir haben es ihnen mit dieser Förderperiode auch sehr bewusst leichter gemacht.

Wie?
Vorhaben, die Jobs sichern oder schaffen, punkten für unsere Prioritätenliste schon immer am stärksten. Aber auch Ideen ab einem Finanzbedarf von weniger als einer Viertelmillion Euro werden stärker gewichtet. Mehr kleinteilige Investitionen nehmen damit die Hürde für die regionale Wunschliste. Auf der muss man landen, um überhaupt einen Förderantrag stellen zu können. Der avisierte positive Effekt ist eingetreten. Mehr sehr schöne private Projekte haben das Rennen gemacht. In den ersten Jahren war noch in viele kommunale Straßen und Brücken investiert worden. Das ist auch wichtig, weil sie natürlich ein entscheidendes Stück Lebensqualität in den Dörfern sind. Aber eine regionale Entwicklung mit starker Wertschöpfung hat Vorrang. Ich bin davon überzeugt, wir haben unsere Prioritäten richtig gesetzt.

Auch wenn damit ein neues Problem auf kommunalem Terrain akut wird?
Dazu ein klares Ja von mir. Aber natürlich teile auch ich die Sorge meiner Amtskollegen um die Zukunft der Infrastruktur im ländlichen Raum. Wir haben im Land Brandenburg für die Aufgabe, das Straßennetz flott zu halten, keinen anderen Fördertopf. Die notwendigen großen Investitionen zu stemmen, fällt vor allem den kleinen Gemeinden immer schwerer. Eine Alternative ist notwendig. Und die müssen wir auch mit Nachdruck einfordern.

Sie sind als Bürgermeister einer Stadt mit drei zugriffsberechtigten dörflichen Ortsteilen aber auch nicht ganz uneigennützig an die Spitze des Fördervereins getreten.
Lauchhammer ist viele Jahre im Fördergebiet unterrepräsentiert gewesen. Und ich stehe dafür, die Chancen, die das Programm bietet, zu nutzen. Wir sitzen alle in einem Boot. Die größeren Städte müssen die kleinen Dörfer auch stärker an sich binden, um die Region erfolgreich zukunftsfähig zu machen. Davon bin ich überzeugt. Ich kann den Unternehmer in mir auch nicht verleugnen. Ich will den Wettbewerb. Aber ich stehe ebenso dafür, die Richtung der regionalen Entwicklung offensiv miteinander abzustimmen. Natürlich kämpft in der Lokalen Aktionsgruppe jeder für seine Ziele und Projekte. Mit Argumenten, die für private und kommunale Anträge nach den gleichen Kriterien bewertet werden. Die sind sinnvoll und werden auch nicht laufend verändert, um sich an Wünsche anzupassen. Die Spielregeln gelten für alle. Es geht streng, aber gerecht zu.

Was wünschen Sie sich für die Energieregion im Lausitzer Seenland?
Dass das Förderprogramm weitergeführt wird und wir gemeinsam weiter erfolgreich sein können.

Mit Roland Pohlenz sprach Kathleen Weser/LR.


48-Stunden-Aktion vom 21. bis 23. April 2017 - Aufruf zum Mitmachen

Die 48-Stunden-Aktion ist eine freiwillige Aktion, die seit vielen Jahren stattfindet. An einem Wochenende packen landesweit viele hunderte Jugendliche an. Gemeinsam setzen sie ein selbst gewähltes Projekt um. Die Projekte sind ganz vielfältig.

Hauptziel dieser Aktionen ist es, Jugendliche und Erwachsene in Kontakt zu bringen. Es geht darum, gemeinsam etwas zu schaffen, dabei Spaß zu haben und über die Aktion natürlich auch neue Leute kennen zu lernen. Beim Sponsorensuchen kommt ihr z.B. mit Firmenchefs in Kontakt, die eines Tages vielleicht eure Ausbildenden im Betrieb sind.

Quelle: http://www.bbl-online.com


Ausschreibung für lokalen Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN

ab sofort startet die Ausschreibung für den Deutschen lokalen Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN. Dabei gibt es einige Veränderungen in den Ausschreibungsbedingungen und im Verfahren.

Im Rahmen des 11. Netzwerk21Kongresses in Göttingen werden am 29. November 2017 die Preisträger_innen in folgenden Kategorien ausgezeichnet:
• Bildung und Kommunikation für eine nachhaltige Entwicklung
• Nachhaltige Gemeinde-, Stadt- und Regionalentwicklung
• Nachhaltig produzieren und konsumieren
• Klimaschutz und Klimaanpassung
• Internationale Partnerschaften

Bewerbungen für ALLE KATEGORIEN können eingereicht werden durch:
• gemeinnützige, zivilgesellschaftliche Organisationen (Vereine, Stiftungen o.a.)
• informelle Initiativen oder Privatpersonen
• gewerblich tätige Körperschaften
• Kommunen oder Kommunalverbände
• öffentliche Bildungs- oder Forschungseinrichtungen
• Religionsgemeinschaften
• Sonstige Organisationen

Mit einem neuen Wettbewerbsverfahren wollen wir in diesem Jahr lokales Nachhaltigkeitsengagement mehr in die Öffentlichkeit rücken und den Vernetzungsgedanken stärken.

Die von der Jury ausgewählten Wettbewerbsbeiträge werden auf www.netzwerk21kongress.de/zeitzeichen im September publiziert. In einem öffentlichen Votingverfahren werden die Beiträge auf maximal fünf Nominierte pro Kategorie eingegrenzt. Die Nominierten werden mit dem Ende der Abstimmung veröffentlicht. Aus diesen wählt die Jury einen Preisträger pro Kategorie.

Alle Nominierten werden zum Netzwerk21Kongress und zur Preisverleihung eingeladen. Zur Intensivierung des Erfahrungsaustausches und der Vernetzung der Agierenden wird ein moderierter Workshop organisiert. In einem Workshop mit Dr. Stefan Hermann Siemer von der Ambulanz für neue Kommunikation erhalten die Teilnehmenden methodischen Input zum Beispiel zur Entwicklung von Kommunikationsstrategien und -kampagnen, zur Entwicklung von Strategien und der Gewinnung von Stakeholdern. Die Tagungs- und Reisekosten für alle Nominierten des ZeitzeicheN-Preises werden übernommen.

Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.

Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 15. August 2017.

Weitere Details zu den Ausschreibungsbedingungen: www.netzwerk21kongress.de/zeitzeichen


Brandenburger Innovationspreis Ernährungswirtschaft 2017

Innovationen sind in einer Welt der zunehmend wissensbasierten Wirtschaft wesentliche Triebfedern für die Qualität der Standorte. Marktfähige Innovationen entscheiden über Zukunftspotenziale und -chancen, über Arbeitsplätze, Attraktivität und Wohlstand einer Region. Wettbewerbsfähigkeit ist heute Innovationsfähigkeit.

Um diese Innovationsfähigkeit weiter zu stärken und vor allem, um die Innovatoren des Landes Brandenburg zu würdigen, lobt das Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg in diesem Jahr erneut den Brandenburger Innovationspreis Ernährungswirtschaft aus.

Es ist ein Preisgeld von 10.000 Euro ausgelobt.

Der Brandenburger Innovationspreis Ernährungswirtschaft wird verliehen auf dem Tag der Ernährungswirtschaft 2017.

Weitere Informationen unter http://innovationspreis.ernaehrungswirtschaft-brandenburg.de/


Deutscher Mobilitätspreis „Innovationen für eine sichere Mobilität“

Am 13. März startete der Deutsche Mobilitätspreis unter dem Jahresthema „Innovationen für eine sichere Mobilität“. Bis zum 23. April können Start-ups, Unternehmen, Vereine, Verbände, Forschungsinstitutionen oder Universitäten mit Sitz in Deutschland unter www.deutscher-mobilitätspreis.de am Wettbewerb teilnehmen. Ihre Vorschläge für potenzielle Preisträger werden auch unter mobilitaet@land-der-ideen.de oder telefonisch unter 030/23 60 78 444 entgegen genommen.


Förderprogramm "Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge"

Sehr geehrte Damen und Herren,

das 300-Millionen-Euro-Förderprogramm zum Aufbau Ladeinfrastruktur ist gestartet. Nachdem die EU-Kommission das „Bundesprogramm Ladeinfrastrktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland“ des BMVI am 15.02.2017 genehmigte, können ab dem 1. März 2017 Förderanträge für die Errichtung von Ladeinfrastruktur gestellt werden. Erklärtes Ziel der Fördermaßnahme ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur mit bundesweit 15.000 Lädesäulen.

Antragsberechtigt sind sowohl natürliche als auch juristische Personen.
Um die Förderung zu erhalten, sind insbesondere die technischen Mindestanforderungen aus der Förderrichtlinie sowie die Steckerstandards gem. § 3 der Ladesäulenverordnung einzuhalten. Ferner muss der Zugang zur Ladesäule grundsätzlich 24 Stunden pro Tag an 7 Tagen pro Woche für die Öffentlichkeit ermöglicht werden. Der für den Ladevorgang erforderliche Strom muss aus erneuerbaren Energien oder aus vor Ort eigenerzeugtem regenerativem Strom stammen.

Über das Förderprogramm mit der Laufzeit bis 2020 können öffentlich zugängliche Normal- und Schnellladeinfrastruktur mit einem oder mehreren Ladepunkten einschließlich des erforderlichen Netzanschlusses und der Montage gefördert werden.
Neben dem Aufbau neuer Standorte kann auch die Überarbeitung bestehender Ladeinfrastruktur (Aufrüstung, Ersatzbeschaffung, Ertüchtigung Netzanschluss) beantragt werden.

Bitte prüfen Sie die Richtlinie und nutzen Sie die Möglichkeit, die Ladeinfrastruktur auszubauen. Auch für Hoteliers, Gastronomen, Tankstellenbetreiber könnte dieses Programm interessant sein.

WICHTIG: Die Fördermittel werden im Rahmen des ersten Förderaufrufs nach dem „Windhundprinzip“ vergeben und es werden eine festgelegte Anzahl an Landesäulen im Land Brandenburg genehmigt.

Weitere Informationen sowie die konkrete Förderrichtlinie erhalten Sie auf folgender Website:
https://www.bav.bund.de/DE/3_Aufgaben/6_Foerderung_Ladeinfrastruktur/1_Das_Foerderprogramm/Das_Foerderprogramm.html?nn=1385092 .


Projekt des Monats März - Tagespflege vor der eigenen Haustür

In der Förderperiode 2014 bis 2020 werden insgesamt 965 Millionen Euro ELER-Mittel für die Förderung der brandenburgischen Land- und Forstwirtschaft, den Umwelt- und Naturschutz sowie die Entwicklung unserer ländlichen Gebiete bereit stehen.

Mit den Projekten des Monats sollen vorbildliche Initiativen im ländlichen Raum Brandenburgs bekannt gemacht und zur Nachahmung empfohlen werden.


Ein ambulanter Pflegedienst expandiert

Der Pflegebedarf betagter Senioren auf dem Lande steigt. Auch im Süden Brandenburgs, im Landkreis Oberspreewald-Lausitz wächst die Zahl der Pflegebedürftigen und damit auch der Bedarf nach Entlastung. Neben der häus­lichen Krankenpflege gehören auch Tagespflegestätten für Senioren zur Entlastung pflegender Angehöriger dazu.

Das wissen auch Beata und Rico Schneidereit aus Hohenbocka, die bereits seit vielen Jahren mit der „Krankenpflege mit Herz“ einen ambulanten Pflegedienst betreiben. Dass die Zahl der älteren und pflegebedürftigen Menschen wächst, spüren Schneidereits deutlich.

Die Tagespflege kann die Lücke zwischen der ambulanten Versorgung zu Hause und der vollstationären Pflege im Heim schließen. Zielgruppe sind mobile hilfebedürftige Menschen. Kreisweit gab es bislang aber nur 145 Plätze in entsprechen­den Einrichtungen bei 4.500 Pflegebedürftigen – die nächstgelegene Tagespflege erst in 13 bzw. 20 km Entfernung in Senftenberg und in Kroppen.

Im Oktober 2016 haben Beata und Rico Schneidereit schließlich ihr Tagespflegeangebot mit 15 Plätzen fertig gestellt. Das bestehende Gebäude mit der gesamten ambulanten Pflegedienstlogistik wurde um einen Anbau erweitert – hier soll auch die Betreuung Demenzkranker noch besser abgesichert werden. „Wenn die pflegenden Angehörigen tagsüber ihrem Job nachgehen, sind wir da und kümmern uns“, sagt Beata Schneidereit. Dafür wurde die Mitarbeiterzahl von bisher 29 auf 34 aufgestockt.

Der Standort in Hohenbocka ist ideal und wird gut angenommen. Das 3.500 Quadratmeter große Grundstück am Firmensitz ist ruhig im Grünen gelegen. 2017 werden für die Tages­gäste auch noch Hochbeete angelegt, in denen nach Herzenslust gegärtnert werden kann. Der heutige Firmensitz in Kirchennähe war früher Begegnungshaus, dann Kinder­garten und Schulspeiseraum – viele der Älteren verbinden auch zahlreiche Erinnerungen mit der Örtlichkeit.

http://www.eler.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.490567.de


DorfDialog-Veranstaltung "Wertschöpfung im ländlichen Raum"

das Forum ländlicher Raum - Netzwerk Brandenburg lädt Sie am 6. April zur DorfDialog-Veranstaltung "Wertschöpfung im ländlichen Raum" ein. Das Veranstaltungsprogramm finden Sie unter:
http://forum-netzwerk-brandenburg.de/de/veranstaltungen/veranstaltungen

Zu den Aufgaben der Gemeinden gehört unter anderem die Förderung von Wirtschaft und Gewerbe. Handwerk sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind das Rückgrat der Wertschöpfung in ländlichen Regionen. Innovative, institutionalisierte Formen der Zusammenarbeit, wie z.B. in LEADER-Förderregionen oder Biosphärenreservaten, sind auch Triebmittel für regionale Wertschöpfung im ländlichen Raum.

Wie sehen Strategien zur erfolgreichen wirtschaftlichen Entwicklung strukturschwacher peripherer Regionen aus? Wie können klare Ziele aus Entwicklungskonzepten lokale Akteure zu wirtschaftlich ausgerichteten Kooperationen motivieren, um Schritt für Schritt nachhaltige Wirtschaftsregionen aufzubauen? Welche Impulse von außen können Unternehmen in der Wertschöpfung nutzen und helfen? Welche Aspekte sind eher hinderlich?

Beispielhaft werden Betriebe und kommunale/ regionale Aktivitäten vorgestellt, die Wertschöpfung in ihren Regionen unterstützen oder generieren.

Die Veranstaltung richtet sich an Akteure der ländliche Entwicklung, LEADER-Akteure, Kommunen und deren Akteure sowie Unternehmer*Innen.
Es wird eine Teilnahmegebühr von 11,90 € fällig, die vor Ort bar zu entrichten ist (bitte passend mitbringen). Für Verpflegung ist gesorgt.
Veranstaltungsort: Heimvolkshochschule am Seddiner See, Seeweg 2, 14554 Seddiner See


Fördermaßnahme „500 LandInitiativen“

Mit der Fördermaßnahme „500 LandInitiativen“ stärkt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Rahmen des Bundesprogramms das bürgerschaftliche Engagement für ländliche Flüchtlingsintegration.

Ehrenamtliche Initiativen investieren in erheblichem Umfang Zeit und persönliches Engagement in die Integrationsarbeit für Geflüchtete. Oft fehlen allerdings die Sachmittel, um wichtige Maßnahmen optimal umsetzen zu können. Auch mangelt es häufig an Geld, um externe Unterstützung zu gewinnen, die die Ehrenamtlichen entlastet und gleichzeitig die Qualität ihrer Arbeit erhöht. Die Fördermaßnahme verringert diese Finanzierungslücke durch Zuschüsse von bis zu 10.000 Euro.

Die Fördergelder können beispielsweise für Anschaffungen oder die Beauftragung von Leistungen zur Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit eingesetzt werden. Die Bekanntmachung zur Fördermaßnahme wurde am 01.12.2016 veröffentlicht. Förderanträge können im Zeitraum vom 25. Januar bis 31. März 2017 gestellt werden.

Auf der Internetseite www.ble.de/500landinitiativen finden Sie die Bekanntmachung, eine Zusammenstellung Häufig gestellter Fragen (FAQ) sowie weiter Informationen zum Verfahren.
Rechtzeitig zum Beginn des Antragszeitraums wird dort auch der Link zum Förderportal des Bundes (easy-Online) eingestellt, über den Anträge eingereicht werden können.

Bitte geben Sie diese Information auch gern an weitere mögliche Interessenten weiter.
Sollten Fragen bestehen, die in der Bekanntmachung und den FAQ nicht beantwortet werden, können Sie sich per E-Mail an landinitiativen@ble.de oder an die Servicenummer 0228-6845-2105 wenden. Sie erreichen dort den Projektträger „500 LandInitiativen“ aus der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).


Förderprogramm Aktion Nachhaltige Entwicklung

Liebe Aktive der nachhaltigen Entwicklung,
Liebe Kommunen und kommunale Einrichtungen,

auch in diesem Jahr hat das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL) Gelder aus den Lotto Konzessionsabgaben für Projekte im Bereich Nachhaltigkeit zur Verfügung gestellt. Wir möchten Sie hiermit auf die nächsten Termine für die Einreichung von Projektanträgen aufmerksam machen:

Sie haben eine tolle Idee, wie Sie die nachhaltige Entwicklung durch ein Projekt z.B. zum umweltverträglichen Wirtschaften, nachhaltigen Konsum, Klimaschutz oder Wassersparen in Ihrem Ort beschleunigen wollen? Sie möchten eine lokale Agenda 21 Gruppe gründen oder bestehende Nachhaltigkeitsinitiativen vernetzen? Sie wollen die Bürgerinnen und Bürger in ihrer Gemeinde aktiv in die Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie einbinden?
Dann stellen Sie einen Antrag auf Förderung aus dem Kleinförderprogramm Aktion Nachhaltige Entwicklung – Lokale Agenda 21, in dessen Rahmen das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg jedes Jahr Gelder für Nachhaltigkeits- und Lokale Agenda 21 Aktivitäten vergibt.
Sie haben keine oder wenig Erfahrung im Stellen von Förderanträgen? Macht nichts! Wir beraten Sie gerne vorab - zögern Sie nicht, mit uns in Kontakt zu treten.

Weitere Informationen zu den Kleinförderprogrammen sowie die neuen Formulare und Merkblätter zur Antragstellung erhalten Sie unter www.aktion-brandenburg.de
Wir freuen uns auf Ihre Anträge!

Bei Fragen, wenden Sie sich bitte per E-Mail an buero@aktion-brandenburg.de und telefonisch unter 033432/82 467 an Regine Berges.


07.03.2017 - Land.Digital: Chance der Digitalisierung für ländliche Räume

Lieber LEADER-Akteure,

gestern wurde die neue Förderbekanntmachung „Land.Digital: Chance der Digitalisierung für ländliche Räume“ veröffentlicht. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert mit dieser Bekanntmachung die innovative Anwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien in ländlichen Räumen. Nähere Informationen und Hinweise zum Antragsverfahren finden Sie unter www.ble.de/landdigital.

Eine entsprechende Presseerklärung finden Sie unter:
http://www.ble.de/SharedDocs/Downloads/03_Forschungsfoerderung/03_LaendlicheReaume/Bekanntmachung_LandDigital.pdf?__blob=publicationFile

Im zweistufigen Antragsverfahren kann eine erste Projektskizze bis zum 31. Mai 2017 eingereicht werden.


Gut Älterwerden im vertrauten Wohnumfeld

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Fachstelle Altern und Pflege im Quartier im Land Brandenburg (FAPiQ) ruft im zweiten Jahr in Folge Projekte dazu auf, sich mit innovativen Ideen zum Thema „Gut Älterwerden im vertrauten Wohnumfeld“ zu bewerben.

FAPIQ fördert praxisnahe Ideen – von der Mitfahrerbank, über die Schaffung von Begegnungstätten bis hin zur Männerwerkelecke. Es geht darum, Strukturen in Brandenburg zu schaffen, so dass Menschen so lange wie möglich gut zu Hause alt werden können. FAPIQ unterstützt auch kleine Ideen und freut sich auf möglichst viele und vor allem vielfältige Bewerbungen.

Geförderte Beiträge werden im Rahmen des FAPIQ Fachtags am 10. Oktober 2017 in Potsdam von der Staatssekretärin des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie Almuth Hartwig-Tiedt gewürdigt.

Es stehen insgesamt 50.000 Euro Fördergelder zur Verfügung. Damit sollen möglichst viele Projekte und Maßnahmen im Land Brandenburg unterstützt werden. Bewerben kann man sich ab sofort bis zum 5. Mai 2017.

Weiterführende Informationen sowie die erforderlichen Bewerbungsunterlagen erhalten Sie von Herr Nolde unter der Telefonnummer 0331 231 607 04 (Mail: nolde@fapiq-brandenburg.de).

Mit besten Grüßen

Stephanie Nowak
Referentin für die Region Südost

Fachstelle Altern und Pflege im Quartier im Land Brandenburg (FAPiQ)
Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.
Alzheimer-Gesellschaft Brandenburg e.V. Selbsthilfe Demenz
Institut für Gerontologische Forschung e.V.

Regionalbüro Südost
Puschkinstr. 5a
15907 Lübben
0176 45 68 30 58
nowak@fapiq-brandenburg.de
www.fapiq-brandenburg.de

Förderaufruf „Gut Älterwerden im vertrauten Wohnumfeld“ 2017
http://www.fapiq-brandenburg.de/fapiq-ruft-projekte-zur-bewerbung-auf/


Aufruf zum Tassilo Tröscher Wettbewerb 2017

Aufruf zum Wettbewerb 2017!

Staatsminister a.D. Dr. Dr. h.c. Tassilo Tröscher († 2003) hat 1992 aus Anlass seines 90. Geburtstages die „Tassilo Tröscher-Stiftung – Für die Menschen im ländlichen Raum“ begründet.
Aus den Erträgen der Stiftung werden in zweijährigem Turnus Preise für innovative Entwicklungen z.B. in den Bereichen Leben im ländlichen Raum, Dorfentwicklung, Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen, Gestaltung landwirtschaftlicher Betriebsmodelle, Verbesserung der umweltverträglichen Landbewirtschaftung und artgerechten Tierhaltung etc. verliehen.

Im Jahr 2017 beträgt der Stiftungspreis 6.000 Euro.

Der Preis kann auf mehrere Projekte verteilt werden. Über die Preisvergabe entscheidet eine unabhängige Jury. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2017.
Nähere Informationen unter: http://www.asg-goe.de/stiftungswettbewerb.shtml

Bewerben Sie sich!


28.02.2017 - 10 Jahre LAG


Mut für Lebensqualität auf dem Lande


Die Akteure des ländlichen Förderraumes der "Energieregion im Lausitzer Seenland" blicken heute auf das erste Jahrzehnt gemeinsamer Regionalentwicklung zurück. Der Vorsitzende des Vereins spricht von einer Erfolgsgeschichte.

Die "Energieregion im Lausitzer Seenland" greift nunmehr ein Jahrzehnt in die europäischen Fördertöpfe der ländlichen Entwicklung. Heute wird diese Erfolgsgeschichte im Fördergebiet
zwischen Altdöbern und Ruhland mit einem Festakt in der Weinscheune des Hauses der Landwirtschaft in Großräschen gefeiert. Roland Pohlenz (parteilos), Bürgermeister der Stadt
Lauchhammer und Vorsitzender des Fördervereins, sieht guten Grund, den eingeschlagenen Kurs zu halten.

Herr Pohlenz, was bedeutet dieser Fördertopf für die Region?
Es ist der bedeutendste Fördertopf für den ländlichen Raum, aus dem private und kommunale Vorhaben gleichermaßen bezuschusst werden können. Über die Lokale Aktionsgruppe (LAG) haben wir es als Akteure aus der Wirtschaft und Gesellschaft in der Hand, die Prioritäten in der Region selbst zu bestimmen. Und ich kann mit gutem Gefühl auch für alle Mitstreiter, die sich sehr engagiert haben und dies weiter tun, sagen: Damit sind wir sichtlich und spürbar erfolgreich. Wir haben Dörfer lebenswerter gemacht, Arbeitsplätze erhalten und neue unterstützt, die Bedingungen für die medizinische Versorgung und die Pflege in Kleinstädten und ländlichen Orten verbessert und auch Infrastruktur auf Vordermann gebracht.

Doch das Programm bleibt im Antragsverfahren aufwendig.
Ja, es ist schwierig zu händeln. Das hat in den vergangenen Jahren vor allem private Investoren auch abgeschreckt. Aber wir haben die eigenen Bewertungskriterien für den Sprung auf die Prioritätenlisten, die wir im Fördergebiet selbst bestimmen, mit dem Ziel ausgewogener auf die Daseinsfürsorge im ländlichen Raum einwirken zu können, geändert. Gerade die jüngste Antragsrunde hat gezeigt, dass wir Privatleuten mehr Mut gemacht haben, etwas in ihren Orten zu tun. Hier ist freilich mehr Unterstützung durch unser Regionalmanagement gefragt als in den Kommunen, deren Verwaltungen den Aufwand für Fördermittelanträge kennen und neben der erforderlichen Kreativität auch in der Routine geübt sind. Die privaten Antragsteller werden gut beraten. Wir haben es ihnen mit dieser Förderperiode auch
sehr bewusst leichter gemacht.

Wie?
Vorhaben, die Jobs sichern oder schaffen, punkten für unsere Prioritätenliste schon immer am stärksten. Aber auch Ideen ab einem Finanzbedarf von weniger als einer Viertelmillion Euro werden stärker gewichtet. Mehr kleinteilige Investitionen nehmen damit die Hürde für die regionale Wunschliste. Auf der muss man landen, um überhaupt einen Förderantrag stellen zu können. Der avisierte positive Effekt ist eingetreten. Mehr sehr schöne private Projekte haben das Rennen gemacht. In den ersten Jahren war noch in viele kommunale Straßen und Brücken investiert worden. Das ist auch wichtig, weil sie natürlich ein entscheidendes Stück Lebensqualität in den Dörfern sind. Aber eine regionale Entwicklung mit starker Wertschöpfung hat Vorrang. Ich bin davon überzeugt, wir haben unsere Prioritäten richtig gesetzt.

Auch wenn damit ein neues Problem auf kommunalem Terrain akut wird?
Dazu ein klares Ja von mir. Aber natürlich teile auch ich die Sorge meiner Amtskollegen um die Zukunft der Infrastruktur im ländlichen Raum. Wir haben im Land Brandenburg für die Aufgabe, das Straßennetz flott zu halten, keinen anderen Fördertopf. Die notwendigen großen Investitionen zu stemmen, fällt vor allem den kleinen Gemeinden immer schwerer. Eine Alternative ist notwendig. Und die müssen wir auch mit Nachdruck einfordern.

Sie sind als Bürgermeister einer Stadt mit drei zugriffsberechtigten dörflichen Ortsteilen aber auch nicht ganz uneigennützig an die Spitze des Fördervereins getreten.
Lauchhammer ist viele Jahre im Fördergebiet unterrepräsentiert gewesen. Und ich stehe dafür, die Chancen, die das Programm bietet, zu nutzen. Wir sitzen alle in einem Boot. Die größeren Städte müssen die kleinen Dörfer auch stärker an sich binden, um die Region erfolgreich zukunftsfähig zu machen. Davon bin ich überzeugt. Ich kann den Unternehmer in mir auch nicht verleugnen. Ich will den Wettbewerb. Aber ich stehe ebenso dafür, die Richtung der regionalen Entwicklung offensiv miteinander abzustimmen. Natürlich kämpft in der Lokalen Aktionsgruppe jeder für seine Ziele und Projekte. Mit Argumenten, die für private und kommunale Anträge nach den gleichen Kriterien bewertet werden. Die sind sinnvoll und werden auch nicht laufend verändert, um sich an Wünsche anzupassen. Die Spielregeln gelten für alle. Es geht streng, aber gerecht zu.

Was wünschen Sie sich für die Energieregion im Lausitzer Seenland?
Dass das Förderprogramm weitergeführt wird und wir gemeinsam weiter erfolgreich sein können.


Mit Roland Pohlenz sprach Kathleen Weser/Lausitzer Rundschau.


10. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2017/2018

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ruft zum 26. Mal zum bundesweiten Dorfwettbewerb auf. Mit diesem wird alle drei Jahre bürgerliches Engagement für eine lebenswerte Zukunft auf dem Land gewürdigt. Auf der ersten Stufe wählen die Bundesländer ihre Landessieger aus, die anschließend am Bundesentscheid teilnehmen. Dorfgemeinschaften und Gemeindevertretungen in Orten und Ortsteilen bis 3.000 Einwohner können sich bewerben. Die Auswahl auf Länderebene erfolgt bis zum 31.12.2018, der Wettbewerb auf Bundesebene findet im Jahr 2019 statt.

Dabei kommt es auf eine ganzheitliche Entwicklung des Dorfes an. Punkten können Dörfer vor allem dann, wenn sie nicht nur das Erscheinungsbild des Ortes attraktiv gestalten, sondern auch gute Bedingungen zum Leben und Arbeiten bieten und ein aktives Gemeinschaftsleben vorweisen können. Wenn verschiedene Akteure aus dem Dorf, der Gemeinde und der Region gemeinsam handeln, können sie viel bewirken. Hervorzuheben ist, dass bei der Bewertung im Wettbewerb nicht der aktuelle Zustand des Dorfes im Vordergrund steht, sondern die Entwicklung, die durch das Engagement der Dorfgemeinschaft möglich geworden ist.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft unter: http://www.mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.481849.de


Regionaler Lotsendienst - WIR GEBEN IHNEN STARTHILFE

Sie haben eine Geschäftsidee und möchten ein Unternehmen gründen? Der „Regionale Lotsendienst – Landkreis OSL“ unterstützt Sie auf dem Weg in die Selbständigkeit durch individuelle Qualifizierungs- und Beratungsangebote.

Ansprechpartner für ein Erstgespräch:
Bärbel Schreier
WEQUA GmbH
Am Werk 8, 01979 Lauchhammer-Ost
Tel. 03574 4676 2243
Mail: schreier@wequa.de

Beginn der nächsten Gründerseminare :
13.03.2017, 25.04.2017, 15.05.2017, 12.06.2017, 31.07.2017, 11.09.2017
Anmeldung erbeten


Lokalhelden gesucht

Die Lokalhelden Gründerwerkstatt sucht junge Menschen, die sich ihren Traum erfüllen wollen. Insgesamt 35 Gründerinnen oder Gründer bis 27 Jahre werden in den nächsten drei Jahren mit Kompetenz, Beratung, Trainings, Mentoren und auch Geld unterstützt – die Bewerbungsfrist endet am 15. April 2017.

Es ist fast schon ein Klischee: Wer in den ländlichen Gebieten Ostdeutschlands etwas werden will, zieht weg. Dabei bietet der ländliche Raum durchaus Möglichkeiten – etwa wenn man sein eigener Chef werden oder sich selbständig machen will. Damit aus dem Traum tatsächlich ein funktionierendes Unternehmen wird, vergibt die Lokalhelden Gründerwerkstatt für den ländlichen Raum insgesamt 35 Stipendien an Gründerinnen und Gründer zwischen 18 und 27 Jahren, die an sozialen und ökologischen Themen interessiert sind. Das umfasst beispielsweise die Themen ländlicher Tourismus, Öko-Agrarmanagement, Erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit und Naturschutz ebenso wie Regional- und Dorfentwicklung. “Viele junge Menschen haben gute Ideen, aber ihnen fehlt die letzte Überzeugung, ihren Traum auch in die Tat umzusetzen. Dabei wollen wir ihnen helfen”, erklärt Martin Kuder, der Initiator des Programms.

Die Lokalhelden-Förderung umfasst zwei Phasen: In der zweijährigen Ausbildungs- und Vorbereitungsphase werden notwendiges Wissen und persönliche Kompetenzen für die Unternehmensgründung vermittelt, ein Geschäftsmodell ausgearbeitet und der Businessplan geschrieben und getestet. Die Ausbildung wird zusammen mit Dozentinnen und Dozenten von Hochschulen und Partnern an verschiedenen Orten in Ostdeutschland durchgeführt, ergänzend bietet das Programm Webinare sowie persönliche Beratung.

In der 2. Phase unterstützt die Gründerwerkstatt die Teilnehmer/innen des Programms nach ihrer Gründung ein weiteres Jahr beim Aufbau des Unternehmens. Die Gründerwerkstatt hilft ganz konkret bei Finanzierungsfragen, der Anmietung von Räumen und Flächen, beim Aufbau von Kontakten zu Kunden, Lieferanten und beim Teamaufbau. Ziel ist es, jungen Menschen zu zeigen, dass es vor Ort mehr Möglichkeiten gibt, als viele denken – und mit der richtigen Hilfe auch die kühnste Idee Realität werden kann.

Bewerbungsschluss der Gründerwerkstatt ist der 15. April 2017. Weitere Informationen zur Gründerwerkstatt und zur Bewerbung finden sich auf www.lokalhelden-werden.de und bei Facebook: www.facebook.com/LokalheldenGruenderwerkstatt.


28.02.2017 - Festveranstaltung „10 Jahre LAG“

Sehr geehrte Damen,
sehr geehrte Herren,

am 26.02.2007 erfolgte die Gründung der Lokalen Aktionsgruppe „Energieregion im Lausitzer Seenland“. Zielsetzung war und ist, für das Fördergebiet angepasste innovative Entwicklungen und nachhaltige Lösungen auf den Weg zu bringen.
Um direkt an der Entwicklung des ländlichen Raumes unserer Region teilzuhaben, stand es seitdem jedem frei, Mitglied in der LAG zu werden, sich aktiv an der Vereinsarbeit zu beteiligen oder sogar mit einem interessanten Projekt aufzuwarten.
Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Fördervereins laden wir hiermit alle Vereinsmitglieder, Unterstützer und Kooperationspartner recht herzlich zu einer kleinen Festveranstaltung ein. Im Anschluss freuen wir uns auf ein gemeinsames Beisammensein und einen angenehmen Gedankenaustausch.

Datum: Dienstag, 28. Februar 2017 - 15:30
Ort: Weinscheune im Haus der Landwirtschaft, Kirchallee 20, 01983 Großräschen


12.01.2017 - Projektaufruf LEADER-Förderung 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die EU und das Land Brandenburg fördern mit dem Programm LEADER weiterhin die Entwicklung des ländlichen Raums. Unser Förderverein hat für das Jahr 2017 ein Budget von 2,5 Mio. Euro Fördermitteln dafür bereitgestellt. Planen Sie ein Investitionsvorhaben oder haben Sie eine Idee für ein Projekt, das einen Beitrag zur regionalen Entwicklung leistet? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Vorrangig sollen Projekte mit hohem regionalem Mehrwert gefördert werden. Interessenten können bis zum 14. Juli ihre Projektideen beim Regionalmanagement einreichen.

Alle dafür erforderlichen Informationen und Dokumente stehen auf unserer Webseite zur Verfügung. Im Downloadbereich finden Sie den offiziellen Projektaufruf mit allen relevanten Informationen.


29.11.2016 - Ergebnis des 3. Projektauswahlverfahrens vom 28.11.2016

Der Vereinsvorstand führte am gestrigen 28. November 2016 das inzwischen 3. Projektauswahlverfahren durch – dafür stand ein Budget von 3,5 Mio. Euro Fördermittel zur Verfügung. Vorrangig sollen damit Projekte mit hohem regionalem Mehrwert gefördert werden.

Am Projektaufruf beteiligten sich bis zum Fristtermin am 31. Oktober private Antragsteller, Kommunen, Vereine und Verbände – insgesamt nahmen 31 Projektideen am Auswahlverfahren teil. Im Ergebnis der Projektauswahl (siehe unter Downloads -> Ergebnis des Projektauswahlverfahrens vom 28.11.2016) konnten 19 Vorhaben berücksichtigt werden – 2 lagen außerhalb des bestätigten Budgets und weitere 6 erreichten nicht die nötige Mindestpunktzahl.

Die bestätigten Projektträger werden mittels einer Benachrichtigung aufgefordert, ihre formgebundenen Anträge bis zum 28. Februar 2017 bei der Bewilligungsbehörde (LELF Luckau) einzureichen.

Der Vereinsvorstand beschloss ebenfalls, für das Jahr 2017 einen erneuten Projektaufruf zu starten, welcher bis zum 14. Juli läuft und mit einem Budget von 2,5 Mio. Euro unterlegt ist.

Dazu teilt der Vorsitzende der LAG, Lauchhammers Bürgermeister Roland Pohlenz, mit, dass die Blickrichtung des Vorstandes zukünftig mehr auf kleinteilige Maßnahmen im Fördergebiet gerichtet werden soll. Ziel ist es, den Einsatz der noch zur Verfügung stehenden Fördermittel unter den Aspekten Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit stärker zu bewerten und mit der Höhe der beantragten Fördermittel zu vergleichen. Dies spiegelt sich auch in den Projektauswahlkriterien wieder – Projekte mit „geringem“ Mittelbedarf werden dabei besonders berücksichtigt.

Auch der nächste Projektaufruf ist wieder für private Antragsteller, Kommunen, Vereine und Verbände offen.

Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren sind beim Regionalmanagement zu erfragen.


31.10.2016 - Fristende für das dritte Projektauswahlverfahren

Der Vereinsvorstand führt am 28. November 2016 das inzwischen 3. Projektauswahlverfahren durch – dafür steht ein Budget von 3,5 Mio. Euro Fördermittel zur Verfügung. Vorrangig sollen damit Projekte mit hohem regionalem Mehrwert gefördert werden.
Am Projektaufruf beteiligen sich private Antragsteller, Kommunen, Vereine und Verbände – insgesamt nehmen 31 Projektideen am Auswahlverfahren teil.
Die bestätigten Projektträger werden mittels einer Benachrichtigung aufgefordert, ihre formgebundenen Anträge bis zum 28. Februar 2017 bei der Bewilligungsbehörde (LELF Luckau) einzureichen.


Teilnahmeaufruf - pro agro Marketingpreis 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

zur Förderung innovativer Produktentwicklungen und Vermarktungskonzepte im ländlichen Raum lobt pro agro - Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e.V. zur Internationalen Grünen Woche Berlin 2017 den Wettbewerb um den pro agro Marketingpreis 2017 - Neues aus Brandenburg aus.

Der pro agro Marketingpreis wird in drei Kategorien vergeben:
Land- und Naturtourismus, Direktvermarktung und Ernährungswirtschaft

Die entsprechenden Unterlagen (Ausschreibungstext und Datenblatt) für interessierte Unternehmen und Einrichtungen finden Sie unter: www.proagro.de

Das Datenblatt ist entsprechend auszufüllen. Zur Visualisierung des Teilnehmerbeitrages werden zudem ein Produktfoto sowie das Produkt selbst benötigt. Zusätzlich können die Bewerbungsunterlagen durch weitere aussagekräftige Anlagen (Prospekte, CDs, etc.) ergänzt werden.

Die vollständigen Bewerbungsunterlagen sind in gedruckter und digitaler Form bis 28. Oktober 2016 an den Verband pro agro zu übersenden. Die Preisvergabe erfolgt im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2017 in der Brandenburghalle 21a.

Wir freuen uns auf zahlreiche innovative Beiträge aus Ihrem Landkreis / aus Ihrer Region!

Haben Sie bereits jetzt vielen Dank!
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Mit freundlichen Grüßen
Kristin Mäurer
Fachbereichsleiterin
Agrar- und Ernährungswirtschaft
Telefon 033230 - 2077-33
Fax 033230 - 2077-69
Mobil (0) 170 - 188 19 67
maeurer@proagro.de


05.07.2016 - Projektaufruf LEADER-Förderung

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die EU und das Land Brandenburg fördern mit dem Programm LEADER weiterhin die Entwicklung des ländlichen Raums. Unser Förderverein hat für das zweite Halbjahr 2016 ein Budget von 3,5 Mio. Euro Fördermitteln dafür bereitgestellt. Planen Sie ein Investitionsvorhaben oder haben Sie eine Idee für ein Projekt, das einen Beitrag zur regionalen Entwicklung leistet? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Vorrangig sollen Projekte mit hohem regionalem Mehrwert gefördert werden. Interessenten können bis zum 31. Oktober ihre Projektideen beim Regionalmanagement einreichen.

Alle dafür erforderlichen Informationen und Dokumente stehen auf unserer Webseite zur Verfügung. Im Downloadbereich finden Sie den offiziellen Projektaufruf mit allen relevanten Informationen.


30.06.2016 - Neufassung der Projektauswahlkriterien

Während der Mitgliederversammlung der LAG am Mittwoch dem 29. Juni wurde einstimmig die Neufassung der Projektauswahlkriterien beschlossen. Diese Sind Bestandteil der Regionalen Entwicklungsstrategie und werden mit dem neuen Projektaufruf Anfang Juli 2016 veröffentlicht. Im Bereich Downloads finden Sie diesen unter "Projektaufruf Leader Förderung 05.07.2016".


04.05.2016 - 2. Projektauswahlverfahren erfolgreich abgeschlossen

Unser Fördervereinsvorstand führte am gestrigen 3. Mai 2016 das 2. Projektauswahlverfahren der aktuellen Förderperiode durch – dafür stand ein Budget von 5 Mio. Euro Fördermittel zur Verfügung.

Insgesamt nahmen 29 Projektideen am Auswahlverfahren teil. Im Ergebnis (siehe Anlage) konnten 21 Vorhaben berücksichtigt werden – 4 lagen außerhalb des bestätigten Budgets und weitere 4 erreichten leider nicht die nötige Mindestpunktzahl.

Die bestätigten Projektträger wurden mittels einer Benachrichtigung aufgefordert, ihre formgebundenen Anträge bis zum 30. Juni bei der Bewilligungsbehörde einzureichen.

Der Vereinsvorstand beschloss ebenfalls, für die 2. Jahreshälfte einen erneuten Projektaufruf zu starten, welcher bis zum 31. Oktober läuft und mit einem Budget von weiteren 3,5 Mio. Euro hinterlegt ist.


31.03.2016 - Fristende für das zweite Projektauswahlverfahren

44 Maßnahmen nehmen am aktuellen Projektauswahlverfahren der LAG teil. Aus dem Gesamtbudget werden dafür 5 Mio. € zur Verfügung gestellt. 24 kommunale Projekte, 6 Sportvereine, 10 private Antragsteller sowie die Brandenburgische Schlösser gGmbH, der Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V. und eine Kirche bewerben sich diesmal um ein positives Votum des Fördervereins.
Das Auswahlverfahren soll bis zum 3. Mai abgeschlossen sein - im Anschluss daran wird die neue Prioritätenliste veröffentlicht.


21.01.2016 - Neuwahl Vorstand Förderverein

Am Mittwoch den 20. Januar wurde im Rahmen einer Mitgliederversammlung der Vorstand unseres Fördervereins neu gewählt. Zum Vorsitzenden wurde Roland Pohlenz/Bürgermeister von Lauchhammer gewählt. Stellvertretene Vorsitzende wurde Bärbel Weihmann/Sachgebietsleiterin Wirtschaft und Förderung beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz - Schatzmeister wurde Christian Raum/Klinikum Campus GmbH.
Den weiteren Vorstand bilden Klaus Prietzel/Gemeinde Schipkau, Detlef Höhl/Amt Altdöbern, Thomas Zenker/Stadt Großräschen, Dr. Bernd Rehahn/WEQUA mbH Lauchhammer, Manfred Lanzke/IfN Lauchhammer, Reinhard Wolschke/Agrargenossenschaft Großräschen e.G., Ingrid Franke/privat, Hans-Jürgen Fichte/privat und Kathrin Winkler/Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V..
Alle Kandidaten wurden einstimmig für einen Zeitraum von 3 Jahren gewählt.


21.01.2016 - Projektaufruf LEADER-Förderung

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die EU und das Land Brandenburg fördern mit dem Programm LEADER weiterhin die Entwicklung des ländlichen Raums. Unser Förderverein hat für das Jahr 2016 ein Budget von 5 Mio. Euro Fördermitteln dafür bereitgestellt. Planen Sie ein Investitionsvorhaben oder haben Sie eine Idee für ein Projekt, das einen Beitrag zur regionalen Entwicklung leistet? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Vorrangig sollen Projekte mit hohem regionalem Mehrwert gefördert werden. Interessenten können bis zum 31. März ihre Projektideen beim Regionalmanagement einreichen.

Alle dafür erforderlichen Informationen und Dokumente stehen auf unserer Webseite zur Verfügung. Im Downloadbereich finden Sie den offiziellen Projektaufruf mit allen relevanten Informationen.


19.08.2015 - erstes Projektauswahlverfahren 2015 erfolgreich durchgeführt

40 Maßnahmen haben am ersten Projektauswahlverfahren der neuen Förderperiode teilgenommen. Das Projektauswahlverfahren wurde am 29. Mai 2015 gestartet und durch den LAG Vorstand am 18. August 2015 abgeschlossen. Aus dem Gesamtbudget der LAG wurde für das erste Auswahlverfahren 1 Mio. € zur Verfügung gestellt. 10 Projekte, die mit der höchsten Punktzahl bewertet worden sind, haben ein positives Votum erhalten. Zusätzlich wurden 4 Sport-Vorhaben von herausragendem Landesinteresse außerhalb des Budgets zur Förderung empfohlen.
Die Prioritätenliste finden Sie im Downloadbereich.


19.06.2015 - Rennen um ländliche Fördermittel ist gestartet

Der Fördertopf für die ländliche Entwicklung wird rege angezapft. 43 Anträge haben die Lokale Aktionsgruppe (LAG) der "Energieregion im Lausitzer Seenland" bereits zum Start erreicht. 13 Millionen Euro schwer ist die erste Wunschliste. Das harte Auswahlverfahren beginnt jetzt.

Um acht Millionen Euro wollen Unternehmer, Vereine und die Städte und Gemeinden des ländlichen Raumes zwischen Altdöbern und Jannowitz den europäischen Fördertopf erleichtern. Etwa eine Million Euro sind in der ersten Runde in der der "Energieregion im Lausitzer Seenland" verfügbar. Das Ringen um die begrenzten Mittel hat begonnen. Jetzt muss die Lokale Aktionsgruppe (LAG) die Prioritätenliste aufstellen.

Die Regionale Entwicklungsstrategie gibt vor: Investitionen in eine sichere Daseinsfürsorge für die Bürger im ländlichen Raum, für eine verbesserte Lebensqualität in den Gemeinden, in die touristische Erschließung des Lausitzer Seenlandes und für nachhaltige regionale Wertschöpfung drängen zuerst nach vorn. Eine Arbeitsgruppe soll die eingereichten Projekte jetzt "in erster Instanz" sichten, bestätigt Regionalmanager Michael Franke. Im Juli soll die Prioritätenliste erstellt werden.

Der Dorfanger von Kleinleipisch ist ein Anwärter auf Fördermittel. Ulrich Herz vom Ortsbeirat, beruflich Planer, hofft darauf, dass die Stadt Lauchhammer die Ortsmitte mit dem alten Schulhaus auf die Förderliste hieven kann. "Wir wollen in zwei Bauphasen den Dorfanger gestalten und die Schule als Vereinshaus nutzbar machen", erklärt er. Das alte Hortgebäude soll abgerissen und der Seitenflügel des historischen Schulhauses als Arztpraxis ausgebaut werden. Hier ist ein Hausarzt tätig. Nachhaltig gute Voraussetzungen wollen die Kleinleipischer aber auch schaffen, um die Nachfolge im Dorf dauerhaft zu sichern. Eine halbe Million Euro schwer ist das Gesamtvorhaben.

Die Gemeinde Schipkau hat ein Straßenausbau-Paket für Hörlitz geschnürt. Die gesamte Ortsdurchfahrt hat hier im Straßenbett dringend sanierungsbedürftige Ver- und Entsorgungsleitungen. Fahrbahnen und Gehwege sind marode. 1,8 Millionen Euro müssen die Schipkauer im Ortsteil investieren, um den Notstand zu beheben. Die relativ schmalen Straßen sollen über sechs Jahre schrittweise neu ausgebaut werden. "Einfach und zweckmäßig, aber endlich ansehnlich", formuliert Bauamtsleiter Martin Konzag den Anspruch. Die Straßen haben deshalb auch oberste Priorität im kommunalen Haushalt.

In Altdöbern sollen das Umfeld des Ärztehauses und das Schulhaus barrierefrei gemacht werden. Ruhland will sanierungsbedürftige Verkehrsadern angreifen. Der Hohenbockaer Pflegedienst will den stationären Bereich erweitern. Die Bauhülle der Schwarzheider Christuskirche steht auf der Förderwunschliste.

Quelle: Kathleen Weser / Lausitzer Rundschau 19.06.2015


Eröffnung des Antragsverfahrens 2015

Nach Bestätigung des EPLR für Brandenburg und Berlin, der Verabschiedung des Landeshaushalts durch den Landtag sowie der Bevotung von Projektanträgen (Projektauswahl auf der Grundlage des bestätigten RES) durch die Entscheidungsgremien der LEADER-Aktionsgruppen wird das Antragsverfahren für die LEADER-Richtlinie eröffnet.

Mit der Eröffnung des Antragsverfahrens ist bei entsprechender Beantragung und Begründetheit sowie der Vollständigkeit und Plausibilität des Antrages auch die Bestätigung der Förderunschädlichkeit des Beginns der Vorhabenumsetzung möglich.

Quelle: Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg


EPLR 2014 – 2020 genehmigt

Brüssel – Die Europäische Kommission hat am 26. Mai 2015 die 24 Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum (EPLR) – darunter auch für die gemeinsame ELER-Förderregion Berlin-Brandenburg – angenommen. Das bestätigte Entwicklungsprogramm ist die Grundlage für den Einsatz von ELER-Mitteln. Der ELER, der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes, ist die wichtigste Quelle für die Finanzierung von Förderprojekten im Politikfeld Agrar und Umwelt in der EU-Förderperiode 2014 bis 2020.

„Ich weiß, dass viele im Land auf dieses Signal gewartet haben. Unser Entwicklungsprogramm hat nunmehr die letzte Hürde genommen“, freut sich Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger: „In den vergangenen Monaten sind auf Landesebene die Förderprogramme, mit denen wir in Brandenburg die im EPLR formulierten Ziele konkret umsetzen wollen, abgestimmt worden. Mit dem Landtag ist verabredet, dass wir durch die Bereitstellung ausreichender Landesmittel in die Lage versetzt werden, alle uns zu Verfügung stehenden EU-Mittel auch mit der notwendigen Kofinanzierung abzurufen. Auf zahlreichen Informationsveranstaltungen wurde in den vergangenen Monaten landesweit über die neuen, aber auch wieder angebotenen Förderinhalte zu informieren.“

Nach der Systematik der EU-Generaldirektion für Landwirtschaft der Europäischen Kommission werden Brandenburg und Berlin im ELER als gemeinsame Region behandelt. Brandenburg und mit einem kleinem Anteil auch Berlin stehen für den Förderzeitraum 2014 bis 2020 für die Umsetzung des EPLR 965 Millionen Euro Mittel aus dem ELER zur Verfügung. Diese kommen in den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt und Naturschutz sowie für Maßnahmen der ländlichen Entwicklung zum Einsatz.

Im Rahmen des ELER können beispielsweise Investitionen in Agrarbetrieben unterstützt werden. So wurden in der Vergangenheit Hofläden und Projekte zur besseren Vermarktung regionaltypischer Agrarprodukte finanziert und ein wichtiger Beitrag zur regionalen Wertschöpfung geleistet.

Im Bereich der Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen finden sich Angebote zur Unterstützung umweltgerechter, insbesondere bodenschonender Produktionsverfahren. Auch werden die zusätzlichen Ausgaben für den Mehraufwand im ökologischen Landbau bezahlt.

Von europäischen Mitteln profitieren Wasser- und Bodenschutz. So können wasserbauliche Anlagen, auch im Hochwasserschutz, unterstützt werden.

Im Bereich des Naturschutzes können Maßnahmen zum Erhalt und zur Verbesserung der Artenvielfalt unterstützt werden. Aufwendungen im Zusammenhang mit der Etablierung des europäischen Schutzgebietssystems NATURA 2000 werden ebenfalls über den Agrarfonds ELER finanziert.

Zu den ELER-finanzierten Programmen gehören weiterhin Vorhaben der Dorferneuerung, darunter der Erhalt ortsbildprägender beziehungsweise kulturhistorisch wertvoller Gebäude.

Mehr zum Thema ELER-Brandenburg

Das Brandenburger Agrar- und Umweltministerium wird im Rahmen seiner ELER-Jahrestagung am 29. Juni in der Heimvolkshochschule am Seddiner See im Detail über die Eckpunkte der neuen Förderperiode informieren. Eine Presseeinladung senden wir Ihnen zeitnah zum Termin.

Mit den „ELER-Projekten des Monats“ hat das Brandenburger Agrar- und Umweltministerium seit 2007 einzelne Vorhaben in Form von Steckbriefen vorgestellt. Auf der Seite des Brandenburger ELER sind relevante Planungshilfen, Hintergrundinformationen, Förderrichtlinien und der Text des EPLR abrufbar.

Weitere Informationen: www.eler.brandenburg.de

Hintergrund ELER und EPLR

Die Förderung der Entwicklung des ländlichen Raumes ist die so genannte zweite Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik, über die die Mitgliedstaaten EU-Mittel erhalten, die auf nationaler oder regionaler Ebene im Rahmen mehrjähriger kofinanzierter Programme verwaltet werden. Insgesamt sind 118 Programme in allen 28 Mitgliedstaaten vorgesehen, für die aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) für den Zeitraum von 2014 bis 2020 EU-Mittel in Höhe von 99,6 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt werden. Diese Finanzhilfen werden durch zusätzliche nationale, regionale und private Mittel kofinanziert.

Mit den nun angenommenen Programmen erhöht sich die Zahl der genehmigten EPLR auf 51, für die mehr als 62 Milliarden (rund 62,4 Prozent des Budgets) zur Verfügung stehen.

Die neue Verordnung über die Entwicklung des ländlichen Raums für den Zeitraum von 2014 bis 2020 umfasst sechs wirtschaftliche, umweltpolitische und soziale Prioritäten. In den Programmen ist klar vorgegeben, was erreicht werden soll. Zur besseren Koordinierung der Maßnahmen und zur Maximierung von Synergien mit den anderen Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESIF) wurde darüber hinaus mit jedem Mitgliedstaat eine Partnerschaftsvereinbarung geschlossen, in der die umfassende Strategie für EU-finanzierte Strukturinvestitionen dargelegt wird.

Quelle: Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft


18.05.2015 - LAG-Budget für 2015 festgelegt

Der vertretungsberechtigte Vorstand beschloss einstimmig das Budget für das Jahr 2015 auf 1 Mio. Euro festzulegen (Beschluss Nr. 123/2015). Die gilt für alle Maßnahmeträger, die bis zum 29. Mai 2015 ihre prüf- und bewertbaren Projektideen beim Regionalmanagement einreichen möchten.


Online-Ideenwettbewerb gestartet: "Jeder will alt werden, keiner will alt wohnen!"

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wie sieht lebenswertes und bezahlbares Wohnen in einer alternden Gesellschaft aus? So lautet die Frage, die ab sofort über die Open-Innovation-Plattform Innovationskraftwerk an die Öffentlichkeit gerichtet wird. Bis einschließlich zum 2. Juli 2015 kann die gesamte Bevölkerung Ideen zum Thema „Lebenslanges Wohnen“ auf www.innovationskraftwerk.de einreichen. Nach Ende der Frist wählt eine Jury die besten Vorschläge aus, die mit Prämien im Gesamtwert von rund 6.500 Euro belohnt werden. Außerdem stellt die Innovationsberatung inno-focus businessconsulting weitere 5.000 Euro zur Verfügung, um die Verwirklichung der Siegeridee voranzutreiben.

Um die beste Idee des Ideenwettbewerbs zur Umsetzung zu bringen, arbeiten die Initiatoren des Innovationskraftwerks, die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Innovationsberatung inno-focus businessconsulting, mit der Kubus360 GmbH aus Stuttgart zusammen. Das Unternehmen unterstützt den Ideenwettbewerb als Ideensucher und begleitet den Prozess mit fachlicher Expertise. Zudem stiftet Kubus360 einen mit 1.500 Euro dotierten Sonderpreis für eine besonders nachhaltige Idee im Bereich „Planen und Bauen“. Kubus360 arbeitet ganzheitlich in allen Phasen des gesamten Lebenszyklus einer Immobilie – von der Projektidee über Finanzierung, Planung und Umsetzung bis zum Betrieb. Das Stuttgarter Unternehmen ist unter anderem im Bereich Sozialimmobilien aktiv.

Die Ideenabgabe ist nach einer kurzen Registrierung im Innovationskraftwerk möglich:
http://innovationskraftwerk.de/Wettbewerb/Kubus360/WohnenImAlter

Bild-Copyright: Salzgeber & Co. Medien GmbH - entnommen aus dem Dokumentarfilm „Oskar Niemeyer - das Leben ist ein Hauch“


Terminschiene 2015

bis 29.05. Sammeln der Projektvorschläge - Einreichung der Maßnahmeblätter beim Regionalmanagement

Juni: Beratung der Fach-Arbeitsgruppen + anschließende Beiratsvotierung

19.08. Meldung der Prioritätenliste an die Fördermittelbehörde (Landesamt Luckau) +
Aufforderung zur Antragsabgabe an die Projektträger

Bewilligung + Umsetzung der Maßnahme noch 2015 möglich (16.10. Beginn des EU-Haushaltsjahres =
frühester Auszahlungstermin)


21.03.2015 - Neue Projektideen zum Start in die neue Förderperiode gesucht

Die Regionale Entwicklungsstrategie und damit unsere LEADER-Region wurde am 11. Dezember 2014 von Minister Jörg Vogelsänger für die Jahre 2014-2020 anerkannt. Damit können in den kommenden Jahren Fördermittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds in unserer Region beantragt werden. Neu ist, dass die LEADER-Regionen vom Land Brandenburg ein eigenes finanzielles Budget für die Umsetzung von LEADER-Projekten für diesen Zeitraum erhalten.

Auch in der neuen Förderperiode suchen wir wieder nach interessanten Projektideen von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Unternehmen, weiteren gesellschaftlichen Gruppen und Kommunen aus unserer Region.

Planen Sie ein Investitionsvorhaben oder haben Sie eine Idee für ein Projekt, dass einen Beitrag zur regionalen Entwicklung leistet? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Alle Maßnahmen müssen ein Projektauswahlverfahren durchlaufen. Das Verfahren wurde in der Regionalen Entwicklungsstrategie festgelegt und mit dem Land Brandenburg abgestimmt. Mit dem Projektauswahlverfahren soll sichergestellt werden, dass jeweils die Projekte mit dem höchsten Mehrwert in der Region gefördert werden. Entsprechend unserer Regionalen Entwicklungsstrategie finden bei uns jährlich zu zwei Stichtagen Projektauswahlverfahren statt.

Der erste Stichtag ist der 29. Mai 2015. Antragsteller können ihre ausgefüllten LEADER-Maßnahmenblätter bis zu diesem Termin bei der Geschäftsstelle der Lokalen Aktionsgruppe einreichen.


Neue Zuschüsse für kommunale Klimaschutzprojekte

Förderanträge ab 1. Januar 2015 einreichen

Gemeinden können wieder Zuschüsse für Klimaschutzprojekte im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative beantragen. Die sogenannte „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen“ des Bundesumweltministeriums (BMUB) wird für 2015 und 2016 gelten. Einstiegsberatung, die Erstellung von Klimaschutzkonzepten, klimafreundliche Mobilität, Flächenmanagement, energetisches Sanieren eigener Liegenschaften, Investitionen in LED-Beleuchtung und neue Stellen für kommunale Klimaschutzmanager werden gefördert.

http://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen


neue LEADER-Richtlinie veröffentlicht

Das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) hat die neue Förder-Richtlinie veröffentlicht. Diese Richtlinie enthält die neuen LEADER-Maßnahmen. Die neue Richtlinie soll den ländlichen Raum nachhaltig beleben und Arbeitsplätze schaffen.

Wer und was kann gefördert werden? Können Sie in der Förderrichtlinie nachlesen. (siehe Downloads)

Gegenwärtig ist nur die Beantragung von Fördermitteln für das Regionalmanagement möglich. Weitere Informationen zur Antragstellung werden zu gegebener Zeit erfolgen.


Stichtag 31. Januar entfällt!

Die LAG ist in der neuen Förderperiode verpflichtet, Antragsfristen selbst zu bestimmen, um Ranglisten aus der Bewertung der eingereichten Maßnahmen für die Weiterreichung an die Bewilligungsbehörde zu erstellen.

Die erste Antragsfrist ist laut Regionaler Entwicklungsstrategie der 31. Januar 2015. Da bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Fördervoraussetzungen durch das Land Brandenburg geschaffen worden sind, wird der Termin jedoch nicht angewendet.


Junger Wein in alten Mauern

Vogelsänger eröffnet „Haus der Landwirtschaft“


Großräschen – Mit dem Pflanzen von jungen Reben hat Brandenburgs Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger am 07.11.2014 in Großräschen gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Zenker und dem Vorsitzenden des Fördervereins Hans-Joachim Kupz das „Haus der Landwirtschaft“ eröffnet. „Für den Erfahrungsaustausch der regionalen Landwirtschaftsunternehmen, aber auch für die Direktvermarktung landwirtschaftlicher Produkte und für die Fachkräftegewinnung ist Großräschen nun eine erste Adresse in Südbrandenburg“, sagte Vogelsänger.

Ein ehemaliger Vierseitenhof direkt am Marktplatz wurde in den vergangenen zwei Jahren um- und ausgebaut und wird künftig vom „Förderverein für das Haus der Landwirtschaft und den Großräschener Weinbau e.V.“ betrieben werden.

Insgesamt wurden rund 1,5 Mio. Euro in den Um- und Ausbau investiert, davon kamen 830.000 Euro von der EU und 275.000 Euro aus der Städtebauförderung, der Rest wurde von der Stadt Großräschen aufgebracht, die auch Eigentümer des Gebäudes ist. Betreiber des Hauses wird der eigens gegründete Förderverein sein, der auch für die inhaltliche Entwicklung des Hauses zuständig zeichnet, das zudem auch von der Stadt, einem Agrarunternehmen und der VR-Bank Lausitz eG genutzt werden wird.

Beherbergen wird das Gebäude neben dem „Grünen Klassenzimmer“ ein Landwirtschaftsmuseum, eine Weinscheune und einen Hofladen. Im Innenhof befindet sich eine Veranstaltungsfläche. Auch eine Wohnung ist im Gebäude untergebracht. „Diese vielfältige Nutzung durch Landwirte, Schüler, Vereine, Direktvermarkter, Banker und Privatpersonen ist ein absolutes Alleinstellungsmerkmal dieses Objekts, das sich ganz sicher eben so gut entwickeln wird wie die jungen Weinstöcke, die wir heute hier gepflanzt haben“, sagte Vogelsäger.


Vogelsänger und Schilde führen Brandenburgs Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL)

Brandenburgs neues Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) ist gebildet und hat am 06.11.2014 seine Arbeit aufgenommen. Geführt wird das Haus von Minister Jörg Vogelsänger und Staatsekretärin Carolin Schilde.


Jörg Vogelsänger wurde am 17. Mai 1964 in Woltersdorf (Landkreis Oder-Spree) bei Berlin geboren. Er ist verheiratet, hat zwei Töchter und wohnt in Erkner. Von 1984 bis 1989 studierte er an der TU Dresden, Sektion Maschinenbau, mit dem Abschluss als Diplomingenieur und war dann als Entwicklungsingenieur im Reichsbahnausbesserungswerk Berlin-Schöneweide. Mit der Wende hat sich Vogelsänger parteipolitisch engagiert, er ist seit 1990 SPD-Mitglied. Er gehörte dem Landtag von 1994 bis zu seiner Wahl in den Bundestag 2002 an. Darüber hinaus übte Vogelsänger politische Mandate auf kommunaler und regionaler Ebene aus.

2009 wurde Vogelsänger Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft und 2010 zum Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg ernannt, ein Amt das er bis zum Ende der Legislaturperiode am 8. Oktober 2014 ausübte. Seit 2014 ist er erneut Mitglied des Brandenburger Landtags. Seit 5. November 2014 ist Jörg Vogelsänger Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg.

Dr. Carolin Schilde wurde am 7. Januar 1964 in Schönberg geboren. Sie ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in Potsdam. Sie studierte an der Pädagogischen Hochschule (PH) Potsdam und schloss das Studium 1987 als Diplompädagogin für Biologie und Chemie ab. 1992 promovierte sie an der Universität Potsdam. Sie begann ihre berufliche Laufbahn als Referentin im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Raumordnung des Landes Brandenburg. Es folgten unterschiedliche Tätigkeiten in der Landesverwaltung sowie 2003 eine Abordnung in den Landtag Brandenburg als Referentin im Facharbeitskreis Landwirtschaft, Umweltschutz und Raumordnung der SPD-Landtagsfraktion.

2005 wurde Schilde Leiterin des Ministerbüros im Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz. Nach der Landtagswahl 2009 war sie als Referatsleiterin im Referat Ländliche Entwicklung/ Oberste Flurbereinigungsbehörde im Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL) tätig, seit 2011 als Referatsleiterin im Referat Grundsatzfragen der ländlichen Entwicklung, Landwirtschaft und Rechtsangelegenheiten.

2014 wurde Frau Dr. Schilde Abteilungsleiterin für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Forsten im MIL und Stiftungsratsvorsitzende in der Landesstiftung Brandenburgisches Haupt- und Landgestüt Neustadt/Dosse. Seit 5. November 2014 ist Carolin Schilde Staatssekretärin im Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft.

Kontakt:
Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und
Landwirtschaft des Landes Brandenburg
Hans-Joachim Wersin-Sielaff - Pressesprecher
Heinrich-Mann-Allee 103
14473 Potsdam
Tel.: 0331 8667228
Fax: 0331 8667018
E-Mail: hans-joachim.wersin-sielaff[AT]mugv.brandenburg.de
www.mugv.brandenburg.de


Förderung der ländlichen Entwicklung von 2014 bis 2020

Die ELER-Programme der Bundesländer wurden bei der EU-Kommission zur Genehmigung eingereicht

Durch die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union (GAP) wurde die Förderung der ländlichen Entwicklung für die Jahre 2014 bis 2020 auf ein neues Fundament gestellt. Im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), der zweiten Säule der GAP, setzen die einzelnen Mitgliedsstaaten Entwicklungsprogramme um. In Deutschland nehmen die Bundesländer diese Aufgabe wahr: 13 deutsche ELER-Programme wurden nun bei der Europäischen Kommission zur Genehmigung eingereicht. „Auch in der neuen Wahlperiode des Europäischen Parlaments und mit einer neuen EU-Kommission wollen wir die integrierte Förderung der ländlichen Räume als existenzielle Aufgabe fortsetzen“, betonte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt. „Die national kräftig aufgestockten ELER-Mittel sind ein wahrer Segen für die ländliche Entwicklung – und ein wesentliches Element meiner Politik für unsere ländlichen Regionen." Die eingereichten Programme zeigten ein breites Spektrum, erklärte Schmidt. Von nachhaltiger Landwirtschaft, über Dorferneuerung bis hin zum Hochwasserschutz seien Maßnahmen beantragt worden. „Unsere ländlichen Räume sind attraktiv und lebenswert. Wir müssen weiter alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die Kulturlandschaft zu erhalten und die Entwicklung ländlicher Regionen zu sichern. Die Unterstützung durch den ELER ist dazu unverzichtbar. Mit der ELER-Förderung können wir die ländlichen Regionen in ihrer Gesamtheit stärken“, betonte der Bundeslandwirtschaftsminister.

Die Bundesländer sehen vor, knapp 17,6 Milliarden Euro in den Jahren 2014 bis 2020 einzusetzen, um die ländliche Entwicklung zu fördern – das sind gut 2,5 Milliarden Euro jährlich. Neben den EU-Mitteln in Höhe von insgesamt 9,44 Milliarden Euro sollen 8,1 Milliarden Euro an nationalen Mitteln des Bundes, der Länder und der Kommunen bereitgestellt werden. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft unterstützt die Länder dabei über die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) mit 600 Millionen Euro jährlich.

Der Schwerpunkt der ELER-Förderung liegt nach den Programmentwürfen auch künftig darauf, die nachhaltige Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen zu fördern: rund 44 Prozent der Mittel sind dafür vorgesehen. Honoriert werden sollen insbesondere die extensive Produktion, bei der auf den Einsatz von Dünger und Pflanzenschutz ganz oder teilweise verzichtet wird, sowie die Bereitschaft der Landwirte, ökologischen Landbau einzuführen oder beizubehalten. Auch Landwirtschaft unter ungünstigen natürlichen Bedingungen in Berggebieten oder anderen natürlich benachteiligten Gebieten soll im Hinblick auf die Erhaltung der Kulturlandschaft gefördert werden. Um die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft und den Hochwasser- und Küstenschutz zu verbessern, soll etwa ein Viertel der Mittel eingesetzt werden. Rund 17 Prozent sind eingeplant, um eine ausgewogene Entwicklung der ländlichen Wirtschaft zu fördern. Wesentlich gestärkt wird künftig die Förderung auf Basis von regionalen Entwicklungskonzepten im Rahmen von Leader, eines besonderen methodischen Förderansatzes im Rahmen der ELER-Förderung, mit einem Anteil von rund 12 Prozent der Mittel. An der Erstellung und Umsetzung dieser Konzepte wirken die Akteure vor Ort maßgeblich mit. Sie bringen damit sowohl ihre Kenntnisse der regionalen Potenziale als auch ihre Erwartungen an ein lebenswertes Umfeld im ländlichen Raum ein.

Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
Pressemitteilung Nr. 198 vom 04.09.14


„Goldener Plan Brandenburg“: Unterstützung des Breitensports

Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger und der Präsident des Landessportbunds (LSB) Wolfgang Neubert haben heute eine neue Vereinbarung zur Unterstützung von Investitionen für den Umbau und die Sanierung von Gebäuden von Breitensportvereinen auf dem Lande unterzeichnet. Mit Fördermittel der ländlichen Entwicklung aus dem EU-Agrarfonds ELER (Europäischer Fonds zur Entwicklung ländlicher Räume) sollen in der EU-Förderperiode 2014 bis 2020 investive Maßnahmen an Sportstätten als kommunikative Zentren der Regionen sowie als Zentren der Kinder- und Jugendarbeit unterstützt werden. Aus dem ELER-Budget für Brandenburg sollen hierfür jährlich rund zwei Millionen Euro bereitgestellt werden. Bei der Unterzeichnung mit dabei waren Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und Sportministerin Martina Münch.

Vogelsänger: „Ein gutes Freizeitangebot bestimmt mit über die Lebensqualität im Dorf. Sportvereine sind darüber hinaus Begegnungsstätten und Kontaktbörse in ländlichen Gemeinden. Vielfach prägen Sportvereinsmitglieder in den Gemeindevertretungen die Entwicklungen in ihren Orten mit – weit über die Belange des Sports hinaus. Zwar konnten bereits in der alten EU-Förderperiode für 81 Sportanlagen auf dem Land 17,6 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden, aber wir wissen, dass weiterhin ein hoher Sanierungsbedarf besteht.“

Neubert: „Die über 320.000 Mitglieder des Landessportbunds sind in rund 3.000 Vereinen organisiert. Sie übernehmen wichtige Funktionen, die weit über die Bereitstellung von Sportangeboten hinausgehen. Sportvereine sind soziale Anker, sie vermitteln Werte, schaffen Identifikation mit der Region und sind deshalb oft Mittelpunkt im Leben vieler Menschen. Dies trifft im besonderen Maße auf den ländlichen Raum zu. Mit der Neuauflage des ,Goldenen Plans Brandenburg‘ wollen wir die aktive Rolle dieser Sportvereine unterstützen. Wir wollen Vereine fördern, die sich verstärkt der Kinder- und Jugendarbeit widmen und sich in die Aufrechterhaltung und Aktivierung des ländlichen Zusammenhalts einbringen. Neben dem ehrenamtlichen Engagement sind dafür in erster Linie funktionierende Sportstätten eine wichtige Voraussetzung.“

Bildungs- und Sportministerin Münch: „Der Sport ist in allen Teilen des Landes verwurzelt und bietet die Möglichkeit einer sinnvollen gesundheitsorientierten Freizeitgestaltung. Mehr als 40 Prozent der brandenburgischen Kinder und Jugendlichen werden in den Sportvereinen betreut und gefördert. Darüber hinaus sind die Sportvereine wichtige Partner der Schulen: Sie gestalten Ganztagsangebote, Arbeitsgemeinschaften, Jugend-Sportabzeichen-Tage und Sportfeste.“

Gute Zusammenarbeit wird fortgesetzt

Eine in Anlehnung an ein früheres Sportförderprogramm des Bundes als „Goldener Plan Brandenburg“ bezeichnete erste Kooperation war bereits für die EU-Förderperiode 2007 bis 2013 durch den damaligen Agrarminister Dietmar Woidke und den früheren Präsidenten des Landessportbunds Hans-Dietrich Fiebig vereinbart worden. Zum Ende der EU-Förderperiode lief die Vereinbarung aus. Mit der Unterzeichnung einer neuen Vereinbarung zur Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft und dem Landessportbund will das Land die Unterstützung von investiven Vorhaben für Sportvereine auf dem Lande fortführen.

Die Förderung erfolgt nach einer zwischen den Kreis- und Stadtsportbünden, dem Landessportbund, dem Sportministerium und dem Agrarministerium abgestimmten Projektliste. Alle Kommunen sind aufgefordert, die Aktivitäten ihrer Sportvereine zu unterstützen und Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Vereinstätigkeiten in den Entwicklungsstrategien zu verankern.

Quelle: Pressemitteilung MIL Brandenburg


Mehr Mittel für Ökolandbau und Sicherung der Ausgleichszulage

Brandenburg wird nach den Worten von Agrarminister Jörg Vogelsänger im Rahmen der laufenden EU-Förderperiode 2014 bis 2020 den ökologischen Landbau weiter stärken. In der aktuellen siebenjährigen EU-Förderperiode werden Bio-Betriebe mit 178 Millionen Euro aus Mitteln der dem europäischen Agrarfonds ELER sowie aus Landes- und Bundesmitteln unterstützt. In der abgelaufenen Förderperiode standen hierfür 115 Millionen Euro zur Verfügung. Damit steht für jeden Hektar im ökologischen Landbau im Durchschnitt eine Prämie in Höhe von 210 Euro zur Verfügung. Für Grünland und Ackerland wird es eine einheitliche Prämie geben. Der Fördersatz für Gemüse und Dauerkulturen ist wesentlich höher.

Jörg Vogelsänger: „Mit der Weiterführung des Förderprogramms für den ökologischen Landbau im Rahmen unserer Agrarumweltmaßnahmen unterstützt das Land Bauern, die in den ökologischen Landbau einsteigen wollen. Wir wollen aber auch weiterhin unsere bestehenden Ökobetriebe stabilisieren.“

Brandenburgs Landwirtschaft wird in weiten Teilen des Landes durch schwache Böden geprägt. Im Rahmen der Agrarförderung gewährt das Land deshalb weiterhin eine Ausgleichszulage für Betriebe, die in der Gebietskulisse für benachteiligte Gebiete wirtschaften. Diese erhalten 25 Euro pro Hektar. Hierfür werden öffentliche Mittel der EU, des Bundes und des Landes in Höhe von 178 Millionen Euro für die kommenden sieben Jahre bereitgestellt. Bisher standen hierfür 137 Millionen Euro zur Verfügung.

Quelle: Pressemitteilung MIL Brandenburg


neue Regionale Entwicklungsstrategie der Energieregion im Lausitzer Seenland

Am 30. Mai wurde fristgerecht die neue Regionale Entwicklungsstrategie als Wettbewerbsbeitrag zur neuen Förderperiode beim Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft in Potsdam eingereicht.

Nun hat eine externe Kommission mehrere Monate Zeit, diese zu prüfen, bevor sie - und somit auch wir als Förderregion - bestätigt werden. Dies ist Voraussetzung, um für die Förderperiode 2014-2020 wieder Zugang zu EU- und Landesfördermitteln aus dem ELER-Topf (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) zu erhalten.


Energieregion ringt um Fördergelder

Projektschmiede für neue Entwicklungsstrategie arbeitet / Stadt-Umland-Wettbewerb startet

Der nächste europäische Fördertopf für die ländliche Entwicklung wird um etwa 15 Prozent geringer gefüllt und der Wettbewerb um das Geld damit deutlich härter. Das bestätigt Regionalmanager Michael Franke. Die "Energieregion im Lausitzer Seenland" stellt sich für das Rennen auf und schmiedet eifrig an der neuen regionalen Entwicklungsstrategie.

Lauchhammer. Bis Ende Mai muss die Bewerbung für die neue Förderperiode stehen. Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) mit der Vorsitzenden Dr. Cornelia Wobar (Großräschen) und Regionalmanager Michael Franke (Lauchhammer) an der Spitze haben alle Hebel in Bewegung gesetzt, um viele Mitstreiter des ländlichen Raumes zwischen Altdöbern und Ruhland zu aktivieren. Denn der Zugang zum Fördertopf muss hart verdient werden: mit einer überzeugenden Entwicklungsstrategie für die Gebietskulisse (siehe Hintergrund), die weit über die reine Ortsgestaltung und Dorfschönheit hinausgeht. Die Mobilität auf dem Lande und die Wertschöpfung aus den ländlichen Betrieben in Verbindung mit dem Tourismus im Lausitzer Seenland sind die selbst verpflichtenden Schwerpunkte für Kommunen und Privatleute.

Erste Ideen sind geboren: Auf dem Areal des Altdöberner Schlosses soll ein Gebäude für den Bauhof flott gemacht werden. Die Floßflotte des Lausitzer Seenlandes soll weiter wachsen. Schwarzheide und Ruhland ringen um Finanzspritzen für das Umfeld des Ruhlander Bahnhofes. Pflegeplätze sollen in privater Regie in Ruhland und Schipkau entstehen und in betreutes Wohnen investiert werden. Ein Forschungslabor am Südteich mit Zugang vom SeeCampus Niederlausitz und ein Fahrplan für den Naturpark "Biosphäre Niederlausitz", den die Landkreise Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster gemeinsam ansteuern, stehen auf der Förderwunschliste. Arztpraxen auf dem Lande sind ein großes Thema. Kluge Kooperationen über Gemeinde-, Kreis- und Ländergrenzen hinaus sind aussichtsreich.

Erstmals wird zudem noch ein Stadt-Umland-Wettbewerb gestartet. Die heimischen Mittelzentren Senftenberg und Lauchhammer können gemeinsam mit Umland-Gemeinden mit guten Projekten, die ihre Funktion als Dienstleister des ländlichen Raumes nachhaltig stärken, auch auf den Fördertopf zugreifen. Neu aufgelegt werden soll ein Budget für kleinteilige Investitionen. Unter der Bagatellgrenze von 5000 Euro war der bürokratische Aufwand von Anträgen bislang gescheut worden.

Für Stadtteile mit dörflichem Charakter und Gemeindezusammenschlüsse über 10 000 Einwohner sieht Regionalmanager Michael Franke den bisherigen Aussagen der Fördergeld-Geber zufolge dagegen keine Chance, aus den Programmen der ländlichen Entwicklung zu profitieren.

Zum Thema:

Das Fördergebiet der "Energieregion im Lausitzer Seenland" erstreckt sich vom Amt Altdöbern bis zum Amt Ruhland. Förderwürdig in dieser Gebietskulisse sind Kleinstädte mit weniger als 10 000 Einwohnern, deren dörfliche Ortsteile sowie eigenständige Gemeinden. Mit der jüngsten staatlichen Erhebung zur Bevölkerungsentwicklung (Zensus) ist die Stadt Großräschen in die Förderwürdigkeit gerutscht. Ruhland und Schwarzheide waren bereits zuvor zum Zugriff auf die europäischen Fördertöpfe für die ländliche Entwicklung berechtigt. Die Kernstädte mit mehr als 10 000 Einwohnern (Lauchhammer und Senftenberg) sind allein nicht förderfähig. Deren dörfliche Ortsteile schon. Neben Kostebrau ist zum Jahresstart nun auch Grünewalde (Stadt Lauchhammer) in das Fördergebiet der Energieregion im Lausitzer Seenland übergewechselt. Der Raum Ortrand bleibt dem Fördergebiet des Schraden (Elbe-Elster) zugeordnet.

Von Kathleen Weser/LR


Hans-Joachim Thierbach - Ein Mitgestalter des Lausitzer Seenlandes

Hans-Joachim Thierbach blickt auf seine Arbeit bei der Lokalen Aktionsgruppe zurück

Als Hans-Joachim Thierbach unlängst die Bürotür ins Schloss fallen ließ, war das für immer. Mit einigen persönlichen Dingen und einem Füllhorn voller Erinnerungen verließ der Altdöberner die Geschäftsstelle Lokale Aktionsgruppe (LAG) "Energieregion im Lausitzer Seenland" e.V., wo er als Regionalmanager tätig war. Im Gespräch mit der RUNDSCHAU berichtet der 65-Jährige vom Glück, an der Gestaltung der Heimat mitgewirkt zu haben, von Begegnungen mit Justus Frantz und Reinhold Messner und vom Sturm des Berliner Rathauses.

Herr Thierbach, zum Jahreswechsel sind Sie in den beruflichen Ruhestand gewechselt. Ihren Job als Regionalmanager der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) haben Sie Michael Franke übertragen. Konnten Sie sich mit dem neuen Tagesrhythmus schon arrangieren?

Der Rückzug aus dem Berufsleben kam ja nicht völlig unerwartet. Ich weiß die Ruhe zu schätzen und zu genießen – meine Frau übrigens auch.
Beide sehnen wir das Frühjahr herbei, um uns Haus und Garten widmen zu können. Aufgrund der beruflichen Verpflichtungen ist auf dem Grundstück zuletzt viel Arbeit liegen geblieben.

Der LAG der Energieregion im Lausitzer Seenland zählt zu den Architekten der Region und Wegbereitern touristischer Entwicklung. Würden Sie diese Aussage bestätigen?

Als Architekten haben wir uns nie gesehen.
Eher als Kontaktadresse und Vermittler, die Mittel zur Projektförderung aufspüren und bei deren Beantragung mithelfen. Der Tourismusbereich umfasst dabei nur ein Feld, bei dessen Bestellung wir mitgewirkt haben.

Und welche Felder galt es noch zu beackern?

Die Erneuerung von Dorfplätzen, -straßen und Vereinsgebäuden, den Um- und Ausbau von Arztpraxen oder Feuerwehrgerätehäusern, den Abriss maroder Gebäude, Sanierungsarbeiten an Denkmälern und Kirchen oder den Komplettumbau von Kindertagesstätten wie in Neupetershain oder Kunersdorf (Gemeinde Neu-Seeland). Alles zu benennen, würde den Rahmen sprengen. Da empfehle ich einen Blick auf unsere Internetseite www.energieregion-seenland.de.

Welche Projekte, denen die LAG zur Seite stand, werden Sie besonders in Erinnerung behalten?

Spontan fallen mir die bereits erwähnten Kindereinrichtungen, die Überdachung des Amphitheaters in Großkoschen und die Sedlitzer Brücke ein. Eigentlich war für das Brückenbauwerk nur ein Abriss vorgesehen, obwohl es eine wichtige Verbindung des sächsischen und brandenburgischen Seenlandes darstellt. Zudem ist die Brücke als Landwirtschaftsweg von Bedeutung. Mit dem Neubau können Radtouristen, Fußgänger und Landwirte weiterhin gefahrlos die Bahnstrecken Dresden-Cottbus und Berlin-Senftenberg wie auch die Bundesstraßen B 169/B 96 überqueren.

Ins Herz geschlossen haben Sie ebenso Klettwitz mit seinem FamilienCampus Lausitz?

Richtig. In Klettwitz war unsere Unterstützung für die Klinikum Niederlausitz GmbH (Antragsteller) gleich mehrmals gefragt. Was die Entwicklungsprozesse vom ehemaligen, unter Denkmalschutz stehenden Bergmannskrankenhaus zu einer modernen Bildungseinrichtung anbetrifft, ist dort Großartiges passiert. Nach Schaffung einer Versorgungseinrichtung, einer Begegnungsstätte und Kapazitäten für ein Internat sind im Objekt eine reittherapeutische Anlage sowie ein Therapiegarten mit Hoch- und Niedrigteilelementen entstanden. Die Entwicklungen zeigen, dass es richtig ist, Fördermittel in den FamilienCampus zu lenken.

Apropos Fördermittel. Welcher Betrag ist bisher in die Energieregion Lausitzer Seenland geflossen?

Diesbezüglich muss in kommunale und private Projekte unterschieden werden. Legen wir die Förderperiode von 2007 bis 2013 zugrunde, flossen über 16 Millionen Euro in 65 bewilligte kommunale Projekte. Hinzu kommen über elf Millionen Euro an Fördermitteln, die in insgesamt 63 private Projekte investiert wurden.

Es gab aber auch Vorhaben, die zum Scheitern verurteilt waren? Das passiert, wenn die Konzepte zu ambitioniert sind oder nicht umgesetzt werden können. Können Sie ein Beispiel nennen?

Der schwimmende Steg über den Altdöberner See. Der Steg zählte zu einer der ersten Visionen der IBA Fürst-Pückler-Land. Zu dieser Zeit wies jedoch der See noch nicht das erforderliche Flutungsniveau aus, zudem verfügte zumindest die Altdöberner Uferseite noch nicht über die entsprechende Stabilität. Ebenso offen blieben die Fragen, wer die spätere Nutzung kontrolliert, aufkommenden Sanierungsbedarf finanziert und ob es aus Sicht des Wassertourismus legitim ist, den See dauerhaft durch einen Steg zu teilen.

Und die Altdöberner tragen diese Entscheidung mit Fassung?

Altdöbern besitzt allein durch sein Schloss- und Parkensemble große Anziehungskraft. Als LAG haben wir dort gemeinsam mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz schon einige Projekte unterstützt. Schloss und Park gewinnen immer weiter an Attraktivität.

Ihr Heimatort und sein Kleinod sind sogar über Landesgrenzen hinaus bekannt...

Das kann man so sagen. Anfang der 1990er-Jahre hatte Literatur-Nobelpreisträger Günther Grass in Altdöbern Quartier bezogen. Zu meiner Bürgermeisterzeit von 1990 bis 2003 hatten unter anderem auch Bergsteiger Reinhold Messner und Musiker Justus Frantz an unsere Rathaustür geklopft.

Seit 1991 leiten Sie die Sitzungen des Arbeitskreises Gräbendorf/Greifenhain, einem Tochterorgan des Braunkohleausschusses...

Damals war klar, dass die Kohleindustrie einzelne Tagebaue schließt. Für uns als Kommunalvertreter war es erstrebenswert, bei den Umgestaltungsprozessen mitzuwirken. Auch wenn sich aller Anfang als schwer erwies.

Inwiefern?

Die ersten zwei Sitzungen waren eine Katastrophe. Meinungen prallten mit aller Heftigkeit aufeinander. Ein erstes Hauptaugenmerk lag darin, zu einer akzeptablen Diskussionskultur zu finden.

Was macht die Arbeit in diesem Arbeitskreis so interessant und spannend?

Die Chance auf Mitgestaltung, die direkten Gedankenaustausche mit Ministerien, Behörden, Kommunalvertretern, dem Bergbausanierer LMBV, aber auch die Begegnungen mit außergewöhnlichen Menschen.

Und auch hier bitte ein Beispiel!

Eines Tages brauste ein Mann namens Ben Wargin im Arbeitskittel in mein Büro und erzählte mir davon, in der ehemaligen Ortslage Gräbendorf ein Schiff aufstellen zu wollen. Das stürmende Eintreten des Aktionskünstlers in Amtsstuben brachte mich selbst einmal in Verlegenheit. Auf dem Transport des Schiffes von Hamburg an den Gräbendorfer See sollte das tonnenschwere Boot im Zentrum von Berlin Zwischenstation einlegen. Um sich das Okay einzuholen, stürmte Ben Wargin, mit mir im Schlepptau ins Büro des damaligen Berliner Bürgermeisters Eberhard Diepgen (CDU).

Inzwischen hat der Arbeitskreis 50-mal getagt. Werden Sie auch dort ihre Aktivitäten beenden?

Ich habe dem Gremium angeboten, weiterzumachen. Wenn mich die Mitglieder weiter ertragen wollen, bleibe ich dabei.

Sie waren 14 Jahre als hauptamtlicher und ehrenamtlicher Bürgermeister in Altdöbern tätig. Spielen Sie manchmal mit den Gedanken, nach Abschluss der beruflichen Laufbahn in die Lokalpolitik zurückzukehren?

Auf keinen Fall. Es war eine interessante Zeit, aus der ich insbesondere die ehrlichen und sachlichen Diskussionen in Erinnerung behalten werde. In der Gemeindevertretung dürfen und sollen sich gern junge Bürgerinnen und Bürger bewähren.

Den Posten als Regionalmanager haben Sie an Michael Franke abgetreten. Was haben Sie Ihrem Nachfolger mit auf dem Weg gegeben?

Hinsichtlich einer reibungslosen Übergabe gab es mit Michael Franke bereits eine Abstimmungsphase. Er weiß, welche Herausforderungen auf ihn warten und das einiges an Freizeit geopfert werden muss. Nicht selten können Gespräche nur an Wochenenden geführt werden. Aber er bekommt das hin, ich habe keinerlei Bedenken.


Mit Hans-Joachim Thierbach sprach Uwe Hegewald/LR


Brüssel hält die Taschen zu

Land Brandenburg erhält deutlich weniger EU-Mittel / Heftige Kritik vom Städte- und Gemeindebund

Jahrelang konnte sich das Land Brandenburg auf reichlich fließende EU-Mittel verlassen. Damit ist nun Schluss. Mit Beginn der neuen Förderperiode beginnt ein Kahlschlag bei den Zuschüssen. Denn das Land hat sich zu gut entwickelt.

Das Land Brandenburg erhält künftig nur noch halb so viel Geld aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (Efre): Während Brandenburg in den vergangenen sechs Jahren noch 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung standen, werden es in der Zeit von 2014 bis 2020 nur noch 845,6 Millionen Euro sein. Das teilte Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke) am Donnerstag in Potsdam mit. Im vergangenen Jahr war noch die Rede davon, dass die EU-Fördermittel für Brandenburg lediglich um ein gutes Drittel schrumpfen würden.

"Brandenburg gehört wie alle ostdeutschen Länder nicht mehr zu den strukturschwächsten Regionen Europas", sagte Christoffers. Weil sich die Wirtschaft und Infrastruktur des Landes in den vergangenen Jahren positiv entwickelt habe, stehe nun auch weniger Geld zur Verfügung. "Wir werden uns darüber nicht beklagen", so Christoffers. Verteilt werden soll das Geld nach vier Prioritäten: 40 Prozent der Mittel sollen im Rahmen der "Gemeinsamen Innovationsstrategie" der Länder Berlin und Brandenburg vergeben werden. Ein Viertel soll der Unterstützung mittelständischer Existenzgründer dienen, fünfzehn Prozent der Vermeidung von CO. Der Rest soll für eine Ausdehnung von Vorhaben der Stadtentwicklung auf das Umland der Städte verwandt werden. Entsetzt zeigte sich der Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, Karl-Ludwig Böttcher. "Das trifft uns heftig", sagte Böttcher der RUNDSCHAU. "Wir müssen uns jetzt auch nicht einbilden, dass anstelle der Efre-Mittel nun Landesgelder herausgerückt werden, das Land zieht sich ja überall zurück", sagte Böttcher. "Da waren die EU-Mittel in der Vergangenheit immer noch ein guter Notnagel, wenn das Geld nicht gereicht hat."

"Das bedeutet, dass die Landesregierung die Fördermittel bis 2018 so einsetzen muss, dass Brandenburg zukunftsfest wird – also durch eine Konzentration auf Forschung, Entwicklung und den Ausbau des Breitbandnetzes – und nicht auf Konsum", sagt der CDU-Wirtschaftspolitiker Dierk Homeyer der RUNDSCHAU.

In dieselbe Kerbe schlägt auch der FDP-Landesvorsitzende Gregor Beyer: "Die entscheidende Frage wird sein, was das genau bedeutet, und wie das umgesetzt wird." Allein unter der Überschrift "Maßnahmen zur CO-Minderung" könne schon "viel Blödsinn gemacht werden".

Hingegen nannte der Grünen-Fraktionsvorsitzende Axel Vogel die Fokussierung der EU-Mittel auf vier Themenfelder den "richtigen Weg". Entscheidend werde allerdings die Verteilung der Mittel: "So lange ein Großteil der Gelder ohne Auflagen hinsichtlich der Nachhaltigkeit oder hinsichtlich des Innovationsgehalts der Projekte vergeben wird, wird man auf den Erfolg der genannten Ziele lange warten können."

Benjamin Lassiwe / Lausitzer Rundschau


Bärhaus erhält neue Brücke

Einen Besuch des Ministers für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg in Lauchhammer nahm Jörg Vogelsänger zum Anlass, um der Stadt Lauchhammer den Fördermittelbescheid für den Ersatzneubau der Brücke über den Großen Schradener Binnengraben in Bärhaus, gespeist aus Fördermitteln der EU, zu überbringen. Nach mehreren Reparaturen in der Vergangenheit ist die Errichtung einer neuen Brücke an diesem Standort erforderlich. „Die Brücke über den Großen Schradener Binnengraben in Lauchhammer-Süd ist die einzige Möglichkeit, das Wohngebiet Bärhaus zu erreichen“, erklärt Bürgermeister Roland Pohlenz. „Notwendig ist dieser Neubau nicht nur für die 40 Bewohner, sondern auch für 6 ansässige Betriebe der Forst- und Landwirtschaft sowie des Beherbergungs- und Gastgewerbes,“ so Roland Pohlenz weiter. Diese Brücke ist außerdem ein wichtiges Bindeglied des Rad- und Wandertourismus in der Region. Hier verlaufen die drei überregionalen Radwege Tour Brandenburg, Niederlausitzer Bergbautour und der Schwarze-Elster-Radweg.


Eröffnung der Orangerie am Schloss in Altdöbern

Der Abschluss der Arbeiten an der Orangerie im Schlosspark Altdöbern ist am 6. Juli mit einem Fest gefeiert worden. Unter den Gästen waren viele, die zum Gelingen des Vorhabens beigetragen haben – und die auch künftig den Erhalt des Ensembles mit Schloss und Park unterstützen wollen. Ab 1. August ist die Orangerie mit ihrem Café für Besucher geöffnet.

Die unter Denkmalschutz stehende Orangerie ist für insgesamt 1,14 Millionen Euro um- und ausgebaut worden. Es flossen 670 000 Euro ILE-Fördermittel (Integrierte Ländliche Entwicklung). 470 000 Euro hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz an Eigenmitteln aufgebracht. Eine Million Euro sind in die Gebäudesanierung geflossen, 140 000 Euro in die Neugestaltung der Außenanlagen.


 

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