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Mehr Mittel für Ökolandbau und Sicherung der Ausgleichszulage

Brandenburg wird nach den Worten von Agrarminister Jörg Vogelsänger im Rahmen der laufenden EU-Förderperiode 2014 bis 2020 den ökologischen Landbau weiter stärken. In der aktuellen siebenjährigen EU-Förderperiode werden Bio-Betriebe mit 178 Millionen Euro aus Mitteln der dem europäischen Agrarfonds ELER sowie aus Landes- und Bundesmitteln unterstützt. In der abgelaufenen Förderperiode standen hierfür 115 Millionen Euro zur Verfügung. Damit steht für jeden Hektar im ökologischen Landbau im Durchschnitt eine Prämie in Höhe von 210 Euro zur Verfügung. Für Grünland und Ackerland wird es eine einheitliche Prämie geben. Der Fördersatz für Gemüse und Dauerkulturen ist wesentlich höher.

Jörg Vogelsänger: „Mit der Weiterführung des Förderprogramms für den ökologischen Landbau im Rahmen unserer Agrarumweltmaßnahmen unterstützt das Land Bauern, die in den ökologischen Landbau einsteigen wollen. Wir wollen aber auch weiterhin unsere bestehenden Ökobetriebe stabilisieren.“

Brandenburgs Landwirtschaft wird in weiten Teilen des Landes durch schwache Böden geprägt. Im Rahmen der Agrarförderung gewährt das Land deshalb weiterhin eine Ausgleichszulage für Betriebe, die in der Gebietskulisse für benachteiligte Gebiete wirtschaften. Diese erhalten 25 Euro pro Hektar. Hierfür werden öffentliche Mittel der EU, des Bundes und des Landes in Höhe von 178 Millionen Euro für die kommenden sieben Jahre bereitgestellt. Bisher standen hierfür 137 Millionen Euro zur Verfügung.

Quelle: Pressemitteilung MIL Brandenburg

 

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