Projekte

Ersatzneubau Brücke "Ortrander Straße" in Ruhland

Brücke - Mai 2012

stark beschädigte Oberfläche

Antragsteller: Amt Ruhland

Bewilligung am: 05.04.2013

Ort: Ruhland

Gesamtkosten: 515.077,86 €

Förderung: 386.308,39 €

Projektlaufzeit: 2013 - 2014

Richtlinie: D.1.4

Die Brücke über das Ruhlander Schwarzwasser im Zuge der Ortrander Straße soll erneuert werden. Die Bauweise und der Allgemeinzustand lassen keine Sanierung mehr zu. Es handelt sich bei dem neu zu errichtenden Bauwerk um eine Brücke mit einer Stützweite von 8,00 m. Die Fahrbahn wird 6,0 m und die Kappen je nach Bedarf an Gehwegüberführung 1,75 bis 2,0 m betragen. Die Widerlager und Flügelwände der Brücke sollen in Stahl-Beton und Klinkerverkleidung hergestellt werden. Die Brückenplatte und- Kappen werden aus Stahlbeton hergestellt. Die Brücke erhält ein Metallgeländer nach RAB-Brü aus Aluminium.

Das Bauwerk befindet sich im Oberwasser einer fließabwärts befindlichen Staueinrichtung. Dementsprechend ist die Fließgeschwindigkeit unter der Brücke entsprechend gering.

Die Brücke tangiert direkt wertvolle Baumsubstanz in einem parkähnlichen Umfeld. Die Brücke wird an gleicher Stelle, wie das Altbauwerk errichtet, um den geringstmöglichen Eingriff in Flora und Fauna zu ermöglichen. Es wird ein Landschaftspflegerischer Begleitplan erforderlich. Östlich der Brücke befindet sich die historisch sanierte Matzmühle, mit einem liebevoll in Gang gehaltenem Mühlenrad. Für dieses Mühlenrad wurde die Staustufe errichtet und wird deshalb auch nach dem Neubau der Brücke in Betrieb bleiben. Das Gebäude der Matzmühle und auch die wassertechnischen Anlagen sind zu erhalten und besondere Vorsicht ist bei den Gründungsarbeiten geboten.

Die Brücke wird mit einer Flachgründung hergestellt. Dass Wasser wird während der Bauzeit durch zwei Fangedämme und die Einlage von Rohren trockengelegt. Dadurch ist nur eine partielle Grundwasserabsenkung in den Widerlagerbaugruben erforderlich.

Das statische System wird als Rahmentragwerk erstellt. Fugen sind verdeckt ausgebildet, Sichtflächen werden in Sichtbeton strukturiert, begehbare Betonflächen in Besenstrich. Das Geländer aus Aluminium verbleibt in Alufarben. Für Kleintiere wird eine Berme an das Widerlager angebaut. Insgesamt bekommt die Brücke keine dominierende Erscheinungsform. Sie passt sich unauffällig in in den Stadtraum zwischen Parkanlage und historischem Mühlgebäude ein.
Während der Bauzeit wird eine Behelfsüberfahrt eingerichtet. Die grunderwerblichen Nutzungsbedingungen wurden eingeleitet.

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