Projekte

Dorfentwicklungskonzept Kleinleipisch

Luftbild Kleinleipisch

Antragsteller: Stadt Lauchhammer

Bewilligung am: 04.03.2016

Ort: Kleinleipisch

Gesamtkosten: 29.150,83 €

Förderung: 23.320,66 €

Projektlaufzeit: 2016 - 2017

Der ehemalige Stadtteil Lauchhammer-Nord wurde im Jahr 2014 zum Ortsteil Kleinleipisch. Die verwaltungstechnische Neustrukturierung wurde notwendig, da aufgrund des zergliederten Siedlungsgefüges und der demographischen Entwicklung der Stadt Lauchhammer insgesamt, der ehemalige Stadtteil Lauchhammer-Nord entwicklungsseitig ins Hintertreffen geriet, da er unter Anderem nicht mit Fördermaßnahmen weiter entwickelt werden konnte. Mit der Erstellung eines Dorfentwicklungskonzeptes sollen die Grundlagen für eine nachhaltige Entwicklung des Ortsteils gelegt werden. Insbesondere sollen die Potentiale und Schwächen analysiert werden, um daraus geeignete Maßnahmen ableiten zu können, die Arbeits- und Ausbildungsplätze sichern bzw. schaffen können. Die Einbindung der Einwohner in den Prozess der Dorfentwicklungsplanung trägt zur Kompetenzentwicklung bei und soll brach liegende Potentiale erschließen. Die Mitbetrachtung der Nutzungsmöglichkeiten der umgebenden Bergbaufolgelandschaft zur Schaffung von Wertschöpfungsketten und Energiekreisläufen soll ein Aspekt der Dorfentwicklungsplanung darstellen.
Gleichfalls soll die Nachnutzung und Umnutzung vorhandener Gebäudesubstanz z.B. der ehemaligen Schule und des ehemaligen Kulturhauses betrachtet werden. Ziel ist es dabei, Maßnahmen vorzubereiten, die soziale, kulturelle und sportliche Aktivitäten der Bewohner vernetzen sollen und somit die Identifikation der Bewohner mit dem Ortsteil zu stärken und damit die Bleibebereitschaft zu steigern.
Es soll weiterhin bei allen Maßnahmen geprüft werden, ob regenerative Ressourcen verfügbar sind und diese im Einklang mit den ökologischen Erfordernissen genutzt werden können. Alle Maßnahmen sollen geeignet sein, die demographische Entwicklung positiv zu beeinflussen. Durch den Prozess der Dorfentwicklungsplanung und die damit verbundene Bürgerbeteiligung wird die Stärkung der regionalen Identität initiiert, Traditionspflege angeregt und der Schutz und Erhalt des Natur- und Kulturerbes bewusst gemacht. Im Dorfentwicklungskonzept sollen in Zusammenarbeit von Bürgern, Verwaltung und Vereinen optimale Lösungen gefunden werden, um die Daseinsvorsorge und Lebensqualität zu sichern bzw. zu verbessern. Eine Kooperation mit den übrigen Ortsteilen und Stadtteilen ist dabei vorgesehen und notwendig, um Konkurrenzangebote möglichst zu vermeiden.

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