Projekte

Ersatzneubau "Cottbuser Brücken" Sedlitz

altes Brückenbauwerk - 2010

kurz vor der Feretigstellung - Dezember 2011

neue Brücke - Juli 2012

Antragsteller: Stadt Senftenberg

Bewilligung am: 02.03.2010

Ort: Sedlitz

Gesamtkosten: 1.445.378,15 €

Förderung: 1.084.033,61 €

Projektlaufzeit: 2009 - 2010

Richtlinie: C.1.4

Im Verlauf der Braunkohlegewinnung in der Lausitz, wurde durch den Aufschluss des Tagebaufeldes Meuro in großem Umfang in die Siedlungsstruktur der Orte Senftenberg, Reppist, Sedlitz und Großräschen eingegriffen. Die Verbindungsstraße von Sedlitz nach Großräschen wurde an der Bahnstrecke unterbrochen. Als Ersatz wurde die Brücke der ehemaligen Kohleverbindungsbahn zur Querung der Deutschen Bahn AG und der B169 als Straßenbrücke gewidmet.

Im Rahmen der Braunkohlensanierung werden in der Lausitz 24 größere Tagebauseen neu entstehen. Der Landschaftsraum des Sedlitzer - und des künftigen Ilsesees - wird durch die Trasse der B 169 und der Eisenbahnlinie Dresden - Cottbus - Senftenberg - Berlin durchtrennt. Entscheidend und zwingend notwendig für die Entwicklung der touristischen und landwirtschaftlichen genutzten Landschaftsräume ist eine Infrastruktur mit verbindendem Charakter.

Der gegenwärtige bauliche Zustand des Brückenbauwerkes lässt eine Sanierung aus wirtschaftlichen und baulichen Gründen nicht zu. Finanzielle Mittel für einen Ersatzneubau aus dem Verwaltungsabkommen Bergbausanierung stehen auch in den nächsten 5 Jahren nicht zur Verfügung. Aus diesem Grund, beantragte die Stadt Senftenberg eine Förderung für den Ersatzneubau.

Ziel dabei ist es auch, kurze Rettungswege zwischen dem Ilsesee und Sedlitzer See, sowie der Radwege Niederlausitzer Kreisel und der Bergbautour zu sichern. Die Herstellung erlebnisfähiger Verbindungen zwischen Senftenberg und Großräschen, Brandenburg und Sachsen bilden im Landschaftsraum Seenland eine Schwerpunktmaßnahme. Ein weiterer Punkt für die Entwicklung des ländlichen Raumes ist die Sicherung der Funktionalität und Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen. Die Querung der Bahnanlagen und der Bundesbahn ist für die landwirtschaftlichen Fahrzeuge eine Grundvoraussetzung zur Bewirtschaftung der Ackerflächen und Anbauflächen für nachwachsende Rohstoffe in der Gemarkung Sedlitz und Kleinkoschen.

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