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Entwicklung der LEADER - Region

Als grundsätzliche Überlegung für die Bewerbung um eine Leader – Region reifte die Erkenntnis, für den ländlichen Raum und im Speziellen für das Fördergebiet angepasste innovative Entwicklungen und Lösungen auf den Weg zu bringen. Grundlage war hierbei die konstruktive und ergebnisorientierte Arbeit in den verschiedensten Gremien der ILE – Region in den vergangenen zwei Jahren und die daraus resultierende Einbeziehung der breiten Öffentlichkeit.

Als alles überlagerndes Ziel besteht die dringende Erwartung, Arbeitsplätze im ländlichen Raum zu schaffen und zu erhalten. Es geht nicht nur um den „Landwirt als traditionelles und historisches Rückgrat“ im ländlichen Raum sondern darüber hinaus um die künftige Entwicklung in Form des ökonomischen, kulturellen und sozialen Infrastrukturpotentials.

Dabei spielt die Ausnutzung aller möglichen Förderkulissen eine nicht unwesentliche Rolle. Mit der Möglichkeit, im Rahmen der neuen Förderperiode die Richtlinie für LEADER und ILE flächendeckend für ein Territorium zu nutzen, kann sichergestellt werden, dass die größtmögliche Effizienz und eine zielgenauen Ausrichtung erreicht werden.

Es kommt auch darauf an, Partnerschaften zwischen den Städten und dem ländlichen Raum zu entwickeln und besonders die unmittelbare Nähe zum regionalen Wachstumskern Westlausitz zu nutzen. Die Angebote in diesen Kernen, wie z.B. Schulen, Fachmedizin, Theater, Kino, Einzelhandel in den verschiedensten Branchen sind im ländlichen Umland mitzunutzen. Die ländlichen Bereiche hingegen stellen das Potential für Erholung, Freizeitbetätigung und Sport, gesunde und frische Ernährung und für den flächenhaften Anbau pflanzlicher Produkte (u.a. für Energiepflanzen).

Einen weiteren wesentlichen Hintergrund stellt die konzeptionelle und abgestimmte Entwicklung des Fördergebietes mit seinen Nachbarregionen dar. Das Fördergebiet liegt inmitten der landesplanerischen Region Lausitz – Spreewald, die sich als innovative Energieregion definiert. Die diesbezüglichen vielfältigen Initiativen und Netzwerke strahlen auf die Arbeit unserer LEADER – Region aus und ergänzen sich. Länderübergreifend wird sich die gemeinsame Arbeit zum Thema „Lausitzer Seenland“ als Hauptschwerpunkt im touristischen Sektor darstellen. Sowohl auf sächsischer als auch auf Brandenburger Seite des „Lausitzer Seenlandes“ können LEADER – Regionen weitestgehend abgestimmt agieren.

Weitere Gemeinsamkeiten wird es mit den benachbarten LEADER-Regionen Brandenburgs geben. Die unmittelbare Nähe zur LAG Spreewald Plus, zur LAG Elbe/Elster und zur LAG Landkreis Spree – Neiße – Land ist die beste Vorraussetzung für gemeinsamen Handeln an gemeinsamen Projekten. Zu den speziellen Themen sind jeweils Kooperationsvereinbarungen zu erarbeiten. Ziel ist ebenso, langfristig internationale Kooperationen aufzubauen.

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